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Einzelheiten...

B E S C H L U S S


betrefflich der Annahme der Botschaft des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika über den Zustand der Verfassungsgesetzlichkeit in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika


Den 8. Mai 2007die Stadt Tiraspol


Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der Zusammensetzung: präsidierend – der Vorsitzende des Verfassungsgerichtes Grigorjew W.A., die Richter – Garaga V.I., Kabaloev O.K., Karamanutsa V.I., Ljahova M.I., Malskaja L.G.,

hat die Frage über den Zustand der Verfassungsgesetzlichkeit in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika erörtert und, sich nach Artikel 27 Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika "Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" sowie § 52 Dienstordnung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika richtend,

entschieden:

1. Die Botschaft des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika über den Zustand der Verfassungsgesetzlichkeit in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika anzunehmen (beigefügt).

2. Die Botschaft des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika dem Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, dem Obersten Sowjet der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und dem Kongress der Richter der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu senden.

3. Die Botschaft des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ist in der "Sammlung von den Gesetzgebungsakten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika", der Zeitung "Pridnestrovie" und dem "Boten des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" zu veröffentlichen.

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika

¹ 01 – Ð / 07

DIE BOTSCHAFT DES VERFASSUNGSGERICHTES DER PRIDNESTROVSKAIA MOLDAVSKAIA

RESPUBLIKA ÜBER DEN ZUSTAND DER VERFASSUNGSGESETZLICHKEIT IN DER

PRIDNESTROVSKAIA MOLDAVSKAIA RESPUBLIKA

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ist ein Organ der Verfassungskontrolle in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, der dazu berufen ist, die Machtvollkommenheit und die direkte Wirkung der Verfassung auf dem ganzen Territorium der Republik zu garantieren.

Gebildet auf der paritätischen Grundlage von den drei Zweigen der Macht, ist das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ein wirksamer Mechanismus des Schutzes der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, der Rechte und Freiheiten des Menschen und Staatsbürgers. Es gewährleistet die Beachtung des Prinzips der Gewaltteilung als eines der Grundsätze der Verfassungsordnung und ist das einzige staatliche Organ, imstande, mit rechtlichen Mitteln, in rechtlicher Form, die gesetzgebende und vollziehende Gewalten zu beschränken, Konflikte zwischen ihnen beizulegen, die Einmischung eines Zweigs der Macht in die Vollmachten des anderen und Überschreitung von ihnen deren Befugnisse nicht zuzulassen. Dabei ist das Verfassungsgericht nicht für die Beilegung der politischen Konflikte zwischen den Organen der staatlichen Macht, sondern für die Lösung ausschließlich der Fragen des Rechtes geschaffen, wie es von der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika bestimmt ist.

Wo es ein Verfassungsschiedsrichter zwischen den Zweigen der Staatsmacht ist, realisiert das Verfassungsgericht den rechtlichen Mechanismus der Lösung der entstehenden rechtlichen Streitigkeiten, kann aber als Arena für den politischen Kampf nicht verwendet werden. Dadurch trägt das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zur Festigung der Staatlichkeit unserer Republik bei, gewährleistet den Aufbau eines demokratischen Rechtsstaates.

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, die Verfassungskontrolle verwirklichend, und auf den Normen der Verfassung unseres Staates gegründet, strebt danach, das einheitliche Verständnis des echten Inhalts der Verfassungsnormen- und Prinzipien, ihre unmittelbare Wirkung, die Unerschütterlichkeit der Grundsätze der Verfassungsordnung, die reale Gewährleistung der Rechte und Freiheiten des Menschen und Bürgers zu garantieren.

Den Zustand der Verfassungsgesetzlichkeit in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der Periode vom 12. Mai 2006 bis 8. Mai 2007 bewertend, sowie sich nach Artikel 27 Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika "Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" und §52 Dienstordnung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika richtend, gründete sich das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika auf die durch es untersuchten und entschiedenen Verfahren und Materialien.

Während dieser Zeit wurden im Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika 70 Anträge seitens verschiedener Subjekte eingereicht.

Von den Bürgern – über die Aufhebung oder Revision der Beschlüsse der Gerichte der allgemeinen Jurisdiktion; über die Erläuterung der Befugnisse der Staatsanwaltschaft der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika; über den Schutz der Menschenehre- und Würde; über den Ersatz des moralischen Schadens und des materiellen Schadens; über die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit einzelner Regelungen der Gesetze, Rechtsakte der vollziehenden Organe der staatlichen Macht, die die Eigentumsrechte berühren sowie über das Recht auf gerichtliche Verteidigung, auf Arbeit, Wohnung, Renternversorgung; über die Wiederherstellung der von den Organen der staatlichen Macht und Beamten verletzten Verfassungsrechte- und Freiheiten; über die Entscheidung der Beschwerde unmittelbar durch das Verfassungsgericht, über die Nichterfüllung der Entscheidungen des Verfassungsgerichtes, sowie andere Fragen.

Vom Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika – über die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit der Gesetze über Änderungen und Ergänzungen ins Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen, ins Strafgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, in das Strafrechtlich-prozessuale Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und einiger anderer Gesetze; über die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit einzelner Regelungen der Artikel des Gesetzes zum Republikanischen Budget 2007, der Gesetze zu Grundlagen der obligatorischen Sozialversicherung, zum staatlichen Rentenfonds der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, zum staatlichen Fonds der obligatorischen Sozialversicherung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, sowie die Anfrage betrefflich der Erläuterung des Artikels 3 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.

Vom Obersten Sowjet der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika – über die Erläuterung einzelner Normen der Artikel 1, 10, 55, 77, 96 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika; über die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit einzelner Regelungen des Verfassungsgesetzes zu Änderungen und Ergänzungen in die Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, des Gesetzes zu Organen der lokalen Macht, der lokalen Selbstverwaltung und der staatlichen Verwaltung in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika; über die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des Rechtsakts des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika über die Maßnahmen zum Schutz des Marktes der Kraftverkehrdienstleistungen in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.

Vom Bevollmächtigten für Menschenrechte in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika – über die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit einzelner Gesetzesbestimmungen des Artikels 306 des Strafrechtlich-prozessualen Gesetzbuches der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.

Die eingereichten Anträge wurden vom Sekretariat des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hinsichtlich deren Übereinstimmung mit den Forderungen des Verfassungsgesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika "Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" geprüft.

Die Anträge, die nach dem vorläufigen Studium von den Richtern des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika als übereinstimmend anerkannt worden waren, wurden zur Entscheidung angenommen.

Die Anträge, die vom Sekretariat des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika als nicht vereinbar mit den Forderungen des Verfassungsgesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika "Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" anerkannt worden waren, wurden den Antragstellern samt allen beigefügten Materialien zurückgegeben.

Betrefflich der Anträge, welche ganz deutlich nicht im Befugnisbereich des Verfassungsgerichtes lagen, wurden den Antragstellern die entsprechenden Antworten geleitet.

1. Der verfassungsmäßige Schutz der Rechte der Bürger bleibt nach wie vor der wichtigste Orientierungspunkt in der Tätigkeit des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, was erlaubt, den Zustand der Verfassungsgesetzlichkeit im Staat zu bewerten.

In der Periode vom 12. Mai 2006 bis 8. Mai 2007 wurden von den 70 Anträgen und Schreiben 56 von den Bürgern eingereicht. In den individuellen und kollektiven Beschwerden der Bürger wurden Ersuchen um die Erklärung einzelner Normen der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und der geltenden Gesetzgebung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ausgesprochen, über die Wiederherstellung des Rechtes, über den Wohnraum zu verfügen; über die Aufhebung oder die Revision der Beschlüsse der Gerichte der allgemeinen Jurisdiktion; über die Feststellung der Rechtmäßigkeit der Handlungen der konkreten Beamten und ihre Heranziehung zur Verantwortung; über die Erweisung der Hilfe in der Lösung der Frage über die Einquartierung in den Wohnraum, über die Beitreibung der Verschuldung vom Gehalt, über den Ersatz des verursachten Schadens und des moralischen Schadens, über die Abnahme der Vorstrafe, über die Beseitigung der Hindernisse für die Realisierung des Rechtes aus Landnutzung. In Zusammenhang damit, dass die Entscheidung der gegebenen Fragen zu den Befugnissen des Verfassungsgerichtes nicht gehört, wurden den Antragstellern die entsprechenden Antworten geleitet.

Nach den Anträgen der Bürger, die im Befugnisbereich des Verfassungsgericht lagen, aber nicht mit den entsprechenden allgemeinen Forderungen übereinstimmten, die zu den Anträgen vom Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika "Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" gestellt werden, richtete das Sekretariat des Verfassungsgerichtes den Antragstellern Mitteilungen mit dem Hinweis auf die Mängel und der Erklärung, dass sich nach deren Beseitigung die Bürger wieder ans Verfassungsgericht ordnungsgemäß wenden können. Zur Erhöhung der verfassungsrechtlichen Kenntnisse der Bürger trägt die regelmäßige Arbeit des Sekretariats des Verfassungsgerichtes bei dem Empfang der Besucher bei, wo den Bürgern die Befugnisse des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und die festgelegte Ordnung der Erledigung der Anträge an das Verfassungsgericht erklärt werden.

Zugleich zeigte sich die Tendenz dazu, dass immer mehr Anträge der Bürger mit dem Kriterium der Zulässigkeit übereinstimmen. Die Bürger der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nicht nur wissen und respektieren die Verfassungsrechte, sondern auch immer öfter finden es nötig, diese mittels der Verfassungsrechtspflege zu schützen. In der Gesellschaft setzt sich fort, eine qualitativ neue Beziehung zum Gesetz zu entwickeln, erhöhen sich die Achtung vor der gerichtlichen Gewalt und das Vertrauen zur Rechtspflege.

Die Rechte und Freiheiten des Menschen sind der Grundtwert und die höchste Erscheinungsform der moralisch-rechtlichen Ideale der Menschheit. Das Vorhandensein einer entwickelten bürgerlichen Gesellschaft schafft die Notwendigkeit und das Bedürfnis der deutlichen rechtlichen Regulierung und des Schutzes verschiedener Formen der Selbstständigkeit und der Selbstentwicklung der Individuen. Die Beachtung der allgemeinanerkannten Rechte und der Freiheiten des Menschen bedeutet für den Staat den ständigen demokratischen und sozialen Fortschritt. Das Streben danach, maximal die internationalen Standards auf dem Gebiet der Rechte des Menschen zu beachten, einen wirksamen Bürgerrechtsmechanismus zu schaffen, zeigt sich deutlich in der geltenden Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, die einen Satz der allgemeinanerkannten Rechte und Freiheiten verkörpert und die Garantien ihrer Realisierung vorgesehen hat, was in unzertrennlicher Einheit dazu berufen ist, die normale Lebenstätigkeit der vollwertigen Persönlichkeit zu gewährleisten. Doch nur die strenge Übereinstimmung der gesetzgebenden Basis der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika wird ermöglichen, die Bedingungen für die reale Bildung der gegenseitigen Verantwortung des Staates und der Persönlichkeit zu schaffen.

Zur Zeit sind die Bürger nach wie vor die aktivsten Subjekte der Anträge an das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, was von ihrem Wunsch und der immer wachsenden juristischen Kultur bei der Nutzung von verfassungsrechtlichen Mechanismen für den Schutz der verletzten Rechte zeugt.

Während der Rechenschaftsperiode hat das Verfassungsgericht elf Entscheidungen zu den Beschwerden der Bürger über den Verstoß ihrer Verfassungsrechte- und Freiheiten getroffen, in sechs von ihnen wurden die angefochtenen Normen als nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika anerkannt.

Eine besondere Bedeutung für den Menschen haben die sozial-ökonomischen Rechte, ohne ihre gehörige Gewährleistung verliert die Mehrheit der traditionellen Rechte und Freiheiten deren Sinn in vielen Hinsichten. Die bedeutendste Form der ökonomischen Rechte und Freiheiten des Menschen ist das Eigentumsrecht, auf dessen Schutz das System der Gesetzgebung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gerichtet ist. Von der Möglichkeit, das Eigentumsrecht zu realisieren und, wenn nötig, zu verteidigen, hängt die Sicherheit, das Wohlergehen, und oft auch die Existenz jeder Gesellschaft ab. Die vollwertige Realisierung des Eigentumsrechtes ermöglicht es dem Menschen, die Lebensqualität, den Wohlstand, die adäquate ökonomische zu erhöhen, und, entsprechend, den persönlichen und sozialen Status zu behaupten. Deshalb bleibt der Schutz des Verfassungseigentumsrechtes für die Bürger nach wie vor vorrangig.

Während der Rechenschaftsperiode hat das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika fünf Entscheidungen zu den Beschwerden der Bürger angenommen, in denen die Fragen des verfassungsmäßigen Rechtsschutzes des Eigentumsrechtes in Betracht gezogen wurden. In den vier von diesen sind die von den Antragstellern angefochtenen Normen als unvereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika anerkannt worden.

Die Praxis des Verfassungsgerichtes zeigt, dass eine Reihe von einheitlichen rechtlichen Stellungnahmen in der Sphäre des Schutzes des Verfassungseigentumsrechtes zur Zeit schon produziert worden ist und es wurden die prinzipiellen Mängel der geltenden Gesetzgebung auf dem genannten Gebiet, insbesondere im Bereiche Verwaltung und Zoll, enthüllt. Immer öfter beunruhigt alle Bürger die Frage der Übereinstimmung mit den Normen der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, die das Eigentumsrecht betreffen, der normativen Akte, die die Fragen der Konfiskation des Eigentums und die Anwendung von Strafsanktionen regulieren.

Sich konsequent an die rechtlichen Stellungnahmen auf dem genannten Gebiet richtend, zum ersten Mal geäußert in der Entscheidung des Verfassungsgerichtes vom 6. April 2004 ¹ 03 – Ï / 04 nach der Beschwerde von Bürger Davydov A.A. haltend und diese entwickelnd und ergänzend, betrachtet das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika als unzulässig die Anwendung der Strafsanktionen und die Konfiskation gemäss dem Beschluss eines Verwaltungsrganes mit Verwendung einer vereinfachten Prozedur, die keine Verhandlung durch Gericht vorsieht, das heißt den Entzug dem Bürger gegenüber seines Vermögens ohne gerichtliche Entscheidung. Nur die gerichtliche Prozedur ermögliche im vollen Umfang, die Beachtung der Grundrechte der Bürger und der Rechtspersonen zu garantieren, bei Verhandlung der Sache die Konkurrenz und die Gleichberechtigung der Seiten zu gewährleisten, objektiv die Beweisbasis zu bewerten.

So hat Bürger Kopanev V.T. im Verfassungsgericht eine Beschwerde mit der Forderung über den Schutz des Verfassungseigentumsrechtes eingereicht. Der Beschwerdeführer hat Artikel 227 Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen im Teile der Befugnisse der Organe der staatlichen Macht und Verwaltung angefochten, welche die Überwachung über die Nutzung und den Schutz der Fauna ausüben, und in Bezug auf ihn eine Verwaltungsstrafe in Form von Geldstrafe mit der Konfiskation des sich im Eigentum des Verletzens befindenden Gewehres wegen Verstoßes gegen die Regelungen des Artikels 87-1 Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen auferlegt haben. Nach Meinung des Antragstellers, widerspreche die von diesem Artikel vorgesehene Möglichkeit der Konfiskation des Vermögens ohne Rechtsspruch dem Teil 3 Artikels 37 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika. Außerdem meint der Antragsteller, dass die angefochtene Norm mit Artikel 80 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nicht übereinstimme, laut dem die Rechtspflege in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nur vom Gericht mittels des Gerichtsverfahrens ausgeübt werde.

Nach der Verhandlung der vorliegenden Beschwerde im Wesentlichen hat das Verfassungsgericht dessen rechtlichen Stellungnahmen bestätigt und darauf hingewiesen, dass aus der Verfassungsregelung über die gerichtlichen Garantien des Eigentumsrechtes die Unzulässigkeit der Anwendung der Geldstrafe und Konfiskation nach der Entscheidung des administrativen Organes mittels vereinfachter Prozedur, die keine Verhandlung durch Gericht vorsieht, folge. In der Entscheidung vom 30. Mai 2006 ¹ 09 – Ï / 06 hat das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika verkündet, dass die angefochtene Norm die Garantien des entsprechenden Schutzes des Eigentumsrechtes beschränke, was mit Artikel 37 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nicht übereinstimme.

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hat eine ähnliche rechtliche Position in der Entscheidung vom 20. Juni 2006 ¹ 10 – Ï / 06 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des ersten Teiles Artikel 206 Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen nach den Beschwerden der Bürger Belinski O. V. und Vishnevetsky S.B. ausgesprochen. Als Ergebnis der Anwendung der angefochtenen Norm wurden Bürgern Belinski O. V und Vishnevetsky S.B. gegenüber von der administrativen Kommission bei der staatlichen Verwaltung der Stadt Tiraspol die Verwaltungsstrafen in Form von Geldstrafe wegen Begehung der Rechtsverletzungen, vorgesehen von den Artikeln 152-12 (Verstoß gegen die Ordnung der Ausübung der Unternehmertätigkeit ohne Bildung der Rechtsperson) und 152-1 (Nichtbezahlung von Steuern und anderen obligatorischen Zahlungen) des Gesetzbuches der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmässigen Rechtsverletzungen auferlegt.

Die Schlussfolgerung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, dargelegt in den früher angenommenen Entscheidungen, darüber, dass das Auferlegen der Verwaltungsstrafen in Form von Geldstrafe nur vom Gericht verwendet werden kann, erstrecke sich auf alle Organe ausnahmslos, einschließlich auf die administrativen Kommissionen bei den staatlichen Verwaltungen der Bezirke und Städte.

So hat Bürger Gudz O.E. im Verfassungsgericht eine Beschwerde über die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit vom Teilpunkt 1) Artikel 201, Teil 1 Artikel 202, der Teile 1 und 3 Artikel 206 Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen eingereicht. Die administrative Kommission bei der staatlichen Verwaltung des Bezirkes Grigoriopol hat den Bürger Gudz O.E. zur administrativen Verantwortung wegen Nichtbezahlung von Steuern und anderen obligatorischen Zahlungen infolge des Verstoßes gegen die Regeln der Organisation und der Führung der Buchführung herangezogen. Zum Zeitpunkt der Verhandlung der gegebenen Sache vom Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika wurde ein Teil der Befugnisse der administrativen Kommissionen bei den staatlichen Verwaltungen der Bezirke und Städte bei Verhandlung betrefflich verwaltungsmäßiger Rechtsverletzungen und Heranziehung der schuldigen Personen zur administrativen Verantwortung in Form von Geldstrafe in der vom Gesetz festgelegten Ordnung, einschließlich der Befugnisse, die vom Beschwerdeführer Gudz O.E. angefochten worden waren, abgeschafft. Ungeachtet des gegebenen Umstandes hat das Verfassungsgericht die Beschwerde des Bürgers Gudz O.E. verhandelt, da durch die Wirkung der angefochtenen Normen die Verfassungsrechte des Bürgers verletzt worden waren. Nach den Ergebnissen der Verhandlung ist das Verfassungsgericht in der Entscheidung vom 4. Juli 2006 ¹ 11– Ï / 06 zum Schluss gekommen, dass als Ergebnis der Anwendung des ersten Teiles Artikel 206 des Gesetzbuches der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen in dem Teile des Auferlegens der Verwaltungsstrafen in Form von Geldstrafe für die Begehung von verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen, vorgesehen vom Teil 1 Artikel 152-3 des genannten Gesetzbuches, die Verfassungsrechte des Bürgers Gudz O.E. verletzt worden waren, als dessen Ergebnis die angefochtene Norm als nicht vereinbar mit den Teilen 2 und 3 Artikels 37 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verkünden sei. Außerdem hat das Gericht darauf hingewiesen, dass es aus den vorgelegten Beweismaterialien nicht folgt, dass Teilpunkt 1) 201, der Teil 1 Artikel 202 und Teil 2 Artikel 206 Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen zum Antragsteller verwendet worden waren. Im genannten Teil der Beschwerde wurde das Verfahren eingestellt.

Die Fragen des Schutzes des Eigentumsrechtes wurden durch das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika auch bei der Verhandlung der Beschwerde von Bürger Bespalenko A.N. entschieden, der seitens der Mitarbeiter des Dubossary Zollamtes gemäss den Befugnissen, die ihnen durch das Zollgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gewährt sind, den Strafsanktionen für seinen Verstoß der Zollregeln untergezogen wurde. Nach Meinung des Antragstellers, führe der Teilpunkt 1) Teil 1 Artikel 455 in Verbindung zum Artikel 330 Zollgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, welcher die Beamten der Zollorgane mit der Beufugnis ausstatte, selbständig ohne Beschluss der gerichtlichen Organe Maßregelungen in Form von Geldstrafe aufzuerlegen, mit der Beitreibung des Wertes der Ware, die das unmittelbare Objekt des Verstoßes der Zollregeln ist, zum Entzug dem Bürger gegenüber eines Teiles seines Vermögens.

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, den früher ausgesprochenen rechtlichen Stellungnahmen folgend, ist zum Schluss gekommen, dass die Verfassungsregelungen über die gerichtlichen Garantien des Eigentumsrechtes von der Unzulässigkeit der Beitreibung vom administrativen Organ in der vereinfachten Prozedur des Wertes der Ware, die das unmittelbare Objekt des Verstoßes der Zollregeln ist, zeugen. Infolgedessen hat das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in dessen Entscheidung vom 12. Dezember 2006 ¹ 17 – Ï / 06 verkündet, dass die angefochtene Norm die Möglichkeit des rechtsmäßigen Schutzes des Eigentumsrechtes beschränke, und dementsprechend dem Teil 3 Artikel 37 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika widerspreche.

Ans Verfassungsgericht haben sich Bürger Puzyrjuk R.A., Lobacheva E.G., Kolosova O.F. mit Beschwerden über die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit vom Artikel 152-12 Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen in dem Teile der Bestimmung des Tatbestandes der administrativen Rechtsverletzung gewendet. Nach Meinung der Antragsteller, lasse die Bestimmung des Tatbestandes der verwaltungsmäßigen Rechtsverletzung, die in der angefochtenen Norm enthalten ist, zu, einem beliebigen Verstoß in der Sphäre der Unternehmertätigkeit die rechtliche Form des gegebenen Tatbestandes zu verleihen und als Sanktion die Geldstrafe zu verwenden. Es gewährt die Befugnis den administrativen Organen, auf beliebige Weise die gegebene Rechtsnorm zu deuten, da sie die ausführliche Bestimmung des Tatbestandes der administrativen Rechtsverletzung nicht beinhalte. Das Verfassungsgericht, wo es die gegebene Sache im Wesentlichen verhandelte, hat in dessen Entscheidung vom 24. Oktober 2006 ¹ 14 – Ï / 06 festgestellt, dass die Antragsteller, wo sie die Formulierung der angefochtenen Norm als Imperfekt bezeichnen, faktisch die Frage über die Änderungen und Ergänzungen zur geltenden Gesetzgebung aufwerfen. Die gegebene Befugnis gehöre in den Kompetenzbereich des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nicht, und sei ein ausschließliches Recht des Obersten Sowjets der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika. Außerdem entscheide das Verfassungsgericht über die Handlungen der rechtsanwendenden Organe hinsichtlich ihrer Übereinstimmung mit der Verfassung nicht, enthalte der Feststellung der Tatumstände in allen Fällen, wenn es in den Kompetenzbereich anderer Gerichte oder Organe gehöre. Das Gericht ist zum Schluss gekommen, dass die angefochtene Norm die Verfassungsrechte der Antragsteller nicht verletze und der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen also nicht widerspreche.

Zur Zeit entscheidet das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die kollektive Beschwerde der Bürger – der individuellen Unternehmer Ivannik W.P., Dimitrova A.A., Kiprusheva O. V über die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit vom Artikel 231-2 in Verbindung zum Artikel 152-12 Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen. Als Ergebnis der Anwendung von der Steuerinspektion der Stadt Tiraspol der angefochtenen Norm wurden die angegebenen Bürger den Strafsanktionen untergezogen, was, nach ihrer Meinung, den Verstoß gegen das von der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gewährleistete Eigentumsrecht veranlasst habe.

Das Recht auf gerichtliche Verteidigung ist das natürliche Recht des Menschen und die unveräußerliche Eigenschaft der menschlichen Persönlichkeit. Dessen Festlegung in der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika stellt die gesetzgebende Anerkennung der sozialen Bedeutsamkeit der persönlichen Freiheit jedes Bürgers dar. Der direkte gerichtliche Schutz stellt das wirksamste, und manchmal das einzige Mittel der Wiederherstellung der verletzten Rechte dar. Die allgemeine Deklaration zu Menschenrechten lautet gerade, dass jeder Mensch das Recht auf eine wirksame Wiederherstellung in seinen Rechten durch kompetente nationale Gerichte in den Fällen des Verstoßes gegen seine Grundrechte, die ihm von der Verfassung oder vom Gesetz gewährt sind, habe (Artikel 8). Das Recht der Beschwerde im Gericht über widerrechtliche Beschlüsse und Handlungen der staatlichen Organe, Beamten, öffentlichen Vereinigungen ist eine der wichtigsten Garantien der Beachtung der Rechte und Freiheiten des Menschen und Staatsürgers im Rechtsstaat.

Als Ergebnis der Verhandlung, verbunden mit dem Verstoß des Verfassungsrechtes der Bürger auf gerichtliche Verteidigung, hat das Verfassungsgericht während der Rechenschaftsperiode fünf Entscheidungen getroffen, in zwei von ihnen sind die von den Antragstellern angefochtenen Normen als nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika anerkannt worden.

So hat Bürger Kopanev V.Ò. eine Beschwerde im Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika über den Verstoß seines Verfassungsrechtes auf gerichtliche Verteidigung, entstanden als Ergebnis der Anwendung des Punktes 1 Artikel 218 Bürgerliches Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, eingereicht. Die angefochtene Norm sieht vor, dass das Gericht das Verfahren einstellt, wenn die Sache der Verhandlung in den Gerichten nicht unterliegt. Als Ergebnis der Anwendung der vorliegenden Norm hat das Tiraspoler Stadtgericht das Verfahren hinsichtlich der Prüfung der Handlungen des Beamten nach der Beschwerde Bürgers Kopanev V. T. eingestellt. Das Gerichtliche Kollegium für Bürgerliche Sachen des Obersten Gerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hat den Rechtsspruch der ersten Instanz ohne Änderung gelassen, was, nach Meinung des Antragstellers, sein Verfassungsrecht auf gerichtlichen Schutz, festgelegt im Artikel 46 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, verletzt habe.

Laut der rechtlichen Stellungnahme des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika bezüglich der gegebenen Sache, geäußert in der Entscheidung vom 16. Mai 2006 ¹ 08 – Ï / 06, seien die Rechtsakte, deren Wirkung eingestellt ist, an und für sich kein Grund für das Entstehen der bürgerlichen Rechte und Pflichten und, also, können jeglichen Verstoß der vom Gesetz beschützten Rechte und Freiheiten der Bürger nicht veranlassen. Solche Akte können auch nicht als Gegenstand der unmittelbaren gerichtlichen Beschwerde auftreten. Die gesetzgebende Festlegung des Grundes der Einstellung des Verfahrens tritt an und für sich in keinen Widerspruch mit dem von der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ausgerufenen Recht von jedermann auf gerichtliche Verteidigung seiner Rechte und Freiheiten sowie mit dem Recht auf Beschwerde im Gericht über widerrechtliche Beschlüsse und Handlungen der staatlichen Organe, Beamten, öffentlichen Vereinigungen. Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ist zum Schluss gekommen, dass die angefochtene Norm keinen Verstoß des Rechtes auf gerichtlichen Schutz nach sich ziehe.

Beachtend, dass das Recht auf gerichtlichen Schutz zu den unveräußerlichen Grundrechten- und Freiheiten des Menschen gehört und keiner Beschränkung unterliegt, haben die Bürger Zaharchuk O. A. und Popovsky S.G. im Verfassungsgericht die Forderung eingereicht, den Teil 1 Artikel 238-3 Bürgerliches Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika als nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika anzuerkennen. Nach ihrer Meinung, beschränke die angefochtene Norm das Verfassungsrecht der Bürger auf gerichtlichen Schutz, da diese festlege, dass im Gericht die Handlungen der Organe der staatlichen Macht und Verwaltung sowie die der Beamten nicht appeliert werden können, wenn vom Gesetz andere Ordnung ihrer Beschwerde vorgesehen ist.

Das Verfassungsgericht hat festgestellt, dass in der angefochtenen Norm unter „anderer Ordnung der Beschwerde“ die außergerichtliche Ordnung der Beschwerde verstanden wird. So lässt die vorliegende Norm für eine bestimmte Kategorie der bürgerlichen Sachen zu (bei Klagen über unrechtmäßige Handlungen seitens der Organe der staatlichen Verwaltung und der Beamten, die die Rechte der Bürger verletzen) die Möglichkeit der Errichtung durch entsprechende Gesetzgebungsakte einer anderer nicht gerichtlichen Ordnung der Beschwerde, was in der Tat Grund für die Verweigerung den Bürgern gegenüber des gerichtlichen Schutzes der Rechte sei. In der Entscheidung vom 10. Oktober 2006 ¹ 13 – Ï / 06 hat Verfassungsgericht verkündigt, dass die Norm im Teil 1 Artikel 238-3 Bürgerliches Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika widerspreche, da diese zum Verstoß des Rechtes der Bürger auf gerichtlichen Schutz führe.

Nach der Beschwerde dieser Antragsteller über den Verstoß des Verfassungsrechtes auf gerichtlichen Schutz wurde vom Verfassungsgericht die Entscheidung vom 28. November 2006 ¹ 16 – Ï / 06 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des Teilpunktes 1) Teil 2 Artikel 131 Bürgerliches Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika getroffen. Nach Meinung der Antragsteller, sei ein Verstoß des Verfassungsrechtes auf gerichtlichen Schutz im Laufe der Anwendung der angefochtenen Norm bei der Verhandlung durch das Tiraspoler Stadtgericht der konkreten Klagen über unrechtmäßige Handlungen des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika geschehen. Und zwar – den Bürgern Zaharchuk O.A. und Popovsky S.G. wurde vom Gericht der Annahme ihrer Klagen zur Entscheidung abgesagt. Die Antragsteller meinen, dass die gegebene Norm den Zugriff zur Rechtspflege und eine wirksame damit verbundene Wiederherstellung der verletzten Rechte und Freiheiten ausschließe.

Nach der Verhandlung der gegebenen Sache im Wesentlichen, hat das Verfassungsgericht festgestellt, dass die gesetzgebende Festlegung der Absage der Annahme des Antrages betrefflich bürgerlicher Sache, vorgesehen von der angefochtenen Norm mit der Formulierung "wenn der Antrag der Entscheidung in den Gerichten nicht unterliegt", kein Grund für die Absage vom Gericht bei der Annahme des Antrages, welcher der Verhandlung durch bürgerliches Gerichtsverfahren unterliege, sein könne. Also widerspreche Teilpunkt 1) Teil 2 Artikel 131 Bürgerliches Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika dem durch Artikel 46 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ausgerufenen Recht von jedermann auf gerichtlichen Schutz seiner Rechte und Freiheiten nicht. In diesem Zusammenhang hat das Verfassungsgericht die Regelung der angefochtenen Norm als übereinstimmend mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika anerkannt, hat jedoch darauf hingewiesen, dass, falls die Bürger Zaharchuk O. A. und Popovsky S.G. sich ans Gericht mit der Frage über die Annahme ihrer Beschwerde zur Entscheidung wenden, soll diese unter Berücksichtigung des Inhalts der Entscheidung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika entschieden werden.

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hat unter anderem auch die Beschwerde des Bürgers Belinski O. V über den Verstoß des Verfassungsrechtes auf gerichtlichen Schutz als Ergebnis der Anwendung vom Artikel 320 Bürgerliches Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika erhalten, laut dem der Vorsitzende des Obersten Gerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und seine Stellvertreter befugt sind, die Vollziehung des jeweiligen gerichtlichen Beschlusses vor dem Abschluss der Verhandlung im Wege der Überwachung anzuhalten. Das Verfassungsgericht hat festgestellt, dass zum Zeitpunkt des Einreichens von Belinski O.V. seines Antrages im Obersten Gericht über die Anhaltung der Vollziehung des Beschlusses des Tiraspoler Stadtgerichtes hinsichtlich der verwaltungsmäßigen Rechtsverletzung vor der Verhandlung seiner Beschwerde im Verfassungsgericht kein Aufsichtsverfahren zur gegebenen Sache eingeleitet wurde, deshalb kann auch die Vollziehung des Beschlusses nicht angehalten werden. Vom Obersten Gericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika wurden dem Antragsteller die Erläuterungen und Empfehlungen sowie die Befugnis, sich an die gerichtlichen Organe für den Schutz der Rechte zu wenden, gegeben, doch Belinski O.V. hat die gegebenen Prozeduren nicht ausgenutzt. Laut der rechtlichen Stellungnahme des Verfassungsgerichtes widerspreche die Norm des angefochtenen Artikels dem Recht auf gerichtlichen Schutz, sowie dem Recht der Beschwerde im Gericht über die widerrechtlichen Beschlüsse und Handlungen der staatlichen Organe, Beamten, öffentlichen Vereinigungen, nicht. In der Entscheidung vom 14. November 2006 ¹ 15 – Ï / 06 hat das Verfassungsgericht hat die angefochtene Norm als vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika verkündet.

Eine Beschwerde über den Verstoß des Verfassungsrechtes auf gerichtlichen Schutz hat im Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika Bürger Golubenko Ñ.Â. auch eingereicht. In der Beschwerde meint der Antragsteller, dass als Ergebnis der Anwendung zu ihm vom Schiedsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika der Regelungen des Punktes 3 Artikel 4, Teilpunkt 5) Artikel 76 Schiedsrichterliches Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, des Teiles 2 Artikel 461 Zollgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika sein Recht auf gerichtlichen Schutz verletzt worden sei, da ihm das Recht verweigert wurde, unmittelbar in der gerichtlichen Ordnung seine verletzten Rechte ohne vorläufigen obligatorischen vorgerichtlichen Antrages an das übergeordnete administrative Organ, das heißt – das Staatliche Zollkomitee der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika. zu schützen.

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika meint, dass das Recht auf Beschwerde im Gericht über widerrechtliche Beschlüsse und Handlungen der staatlichen Organe und Beamten eine der wichtigsten Garantien der Beachtung der Rechte und Freiheiten des Menschen und Staatsbürgers im Rechtsstaat ist. Laut der angefochtenen Norm des Schiedsrichterlichen Prozessualen Gesetzbuches wird das Recht auf gerichtlichen Schutz in die Abhängigkeit von der Beachtung oder Nichtbefolgung der vorgerichtlichen (anspruchsmässigen) Regelung der Streitigkeit mit dem Beklagten gestellt, wenn es vom Zollgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vorgesehen ist. Die früher geäußerten rechtlichen Stellungnahmen im Teile der Unzulässigkeit der Beschränkung des Rechtes auf unmittelbaren Antrag an die gerichtlichen Organe beachtend, ist das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in dessen Entscheidung vom 13. Februar 2007 ¹ 01 – Ï / 07 zum Schluss gekommen, dass die Norm des zweiten Teiles Artikel 461 Zollgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika widerspreche. Da die angefochtenen Normen des Schiedsrichterlichen Prozessualen Gesetzbuches der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika kein Grund zur Absage vom Gericht der Entscheidung der Beschwerde über die Verordnung des Zollorganes sein können, hat das Verfassungsgericht diese als vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika anerkannt. Dabei hat das Gericht darauf hingewiesen, bei dem Antrag Bürgers Golubenko S.V. ans Schiedsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika solle die Frage über die Annahme seiner Klage zur Entscheidung unter Berücksichtigung des Beschlusses des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gelöst werden.

Eine der Hauptformen des freien Ausdruckes des Willens des Volkes und seiner Teilnahme im politischen Prozess ist das wichtigste demokratische Institut des Rechtsstaates – das Wahlrecht. Das Recht zu wählen und gewählt zu werden ist die unbedingte Voraussetzung des politischen, rechtlichen und sozialen Fortschritts, was es zum notwendigen Element der Erhöhung der Effektivität der staatlichen Macht, der lokalen Selbstverwaltung sowie des rechtlichen Systems insgesamt, macht. Doch die Ausübung des genannten Rechtes ist möglich ausschließlich im Rahmen der Verfassung und der Gesetze des Staates.

So wurde im Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Beschwerde von Bürger Fedotenko I.V. über den Verstoß des Verfassungsrechtes eingereicht, zu staatlichen Organen gewählt werden zu können. Der Antragsteller ersucht, als nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Norm des ersten Teiles Artikel 8 des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Status der Volksabgeordneten der lokalen Räte der Volksabgeordneten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“, sowie die des Teiles 4 Artikel 33 Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika "Zu Organen der lokalen Macht, der lokalen Selbstverwaltung und der staatlichen Verwaltung in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" anzuerkennen. Als Ergebnis der Anwendung der gegebenen Normen durch den Beschluss des Tiraspoler Stadtrates der Volksabgeordneten wurden dem Bürger Fedotenko I.V. gegenüber seine Deputiertenbefugnisse in Zusammenhang mit seiner Versetzung zum Amt des Leiters der Kommunaleinrichtung "die Verwaltung für Wohn- und Kommunalwirtschaft Tiraspols" vorfristig entzogen.

Sich konsequent an die rechtliche Stellungnahme, die in der Entscheidung vom 25. Oktober 2005 ¹ 06 – Ï / 05 ausgesprochen worden ist, haltend, meint das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, dass das Prinzip der Gewaltteilung, festgelegt in der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, nicht nur für das republikanische Niveau, sondern auch für die Organisation der staatlichen Macht in den Verwaltungsbezirken obligatorisch sei. Der Bürger, der wünscht, das Verfassungsrecht, gewählt zu werden, zu realisieren, nimmt die Bedingungen (Vorteile, Beschränkungen) freiwillig an, mit denen der von ihm erworbene öffentlich-rechtlicher Status der wählbaren Person verbunden ist. Also kann die Errichtung vom Gesetz der Verbote, wenn sie durch speziellen Status bedingt sind, den die gewählte Person erwirbt, als Beschränkung der Verfassungsrechte dieser Person nicht betrachtet werden. Als Ergebnis der Verhandlung der Sache, hat das Verfassungsgericht in der Entscheidung vom 27. Februar 2007 ¹ 02 – Ï / 07 die angefochtenen Normen der Gesetze als vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika anerkannt.

Bei der Lösung der Frage über die Annahme zur Entscheidung der Beschwerden der Bürger Zakharchuk O.A. und Popovsky S.G., Koltsa A.P., Perepelitsa G.À, Lobacheva E.G., Sharonova N.B., Rotar S.G., Repchina E.I., Zudihina E.I., Minchenko E.N., Kharlamow S.V. hat das Gericht das Urteil über die Absage deren Annahme zur Entscheidung wegen der Nichtübereinstimmung mit dem Kriterium der Zulässigkeit gefasst. Und nach den Beschwerden der Bürger Matveeva E.A., Pushkareva G. G und Drachevskaja N.S. – nicht nur dem Kriterium der Zulässigkeit, sondern auch dem Kriterium der Zuständigkeit. Und den Bürgern Obertun A.V. und Bajliev G.A. gegenüber hat das Verfassungsgericht die Annahme zur Entscheidung ihrer Beschwerde abgesagt auf Grund dessen, dass zu den Gegenständen der Anträge eine Entscheidung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, die in Kraft weiterhin bleibt, früher getroffen worden war.

2. In einem wahren Rechtsstaat ist die erfolgreiche Lösung der Innen- und Aussenaufgaben, die vor den staatlichen Strukturen stehen, nur im Falle der Gebundenheit ihrer Handlungen mit der normativen rechtlichen Basis entsprechend dem einheitlichen rechtlichen Vektor – der Verfassung des Staates - möglich. In der Rechenschaftsperiode hat die Zahl der Anträge ans Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika seitens der Organe der staatlichen Macht zugenommen. Nach wie vor sind unter den Hauptsubjekten, die das Verfassungsrecht auf Antrag an das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika realisieren, der Präsident der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und der Oberste Sowjet der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.

Nach den Ergebnissen der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des vom Präsident der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika angefochtenen Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 25. August 2005 ¹ 625-Ç-III "Zur staatlichen Unterstützung vom Kolchos "Der Weg Lenins" (Dorf Khrustowaja des Kamenskaer Bezirkes)" hat das Verfassungsgericht in dessen Entscheidung vom 12. September 2006 ¹ 12 – Ï / 06 den angefochtenen Gesetzgebungsakt als nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika verkündet. Dabei hat das Gericht festgestellt, dass der vorliegende normative Rechtsakt für nur ein einziges wirtschaftendes Subjekt – den Kolchos "Der Weg Lenins" – eine individuell gerichtete Norm mit der einmaligen Anwendung, und zwar Ermäßigung bei der Bezahlung der einheitlichen sozialen Steuer und des obligatorischen Versicherungsbeitrages zum Staatlichen Rentenfonds, vorsieht. Die Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika sieht vor, dass der Oberste Sowjet die Rechtsakte der speziellen oder lokalen (und auch individuellen) Wirkung nicht annehmen soll, wenn es ein Gesetz dazu gibt, oder das existierende Gesetz für solchen die rechtliche Regulierung fordernden Fall verwendet werden kann. Das Verfassungsgericht hat darauf hingewiesen, dass die Annahme der individuell gerichteten Gesetze unzulässig sei, da jedes Gesetz der Ausdruck der ausgeprägten oder sich bildenden Beziehungen in der Gesellschaft sei, den allgemeinen Charakter trage und auf die langfristige Anwendung gerichtet sei. Nach Meinung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, werde die Gewährung von ähnlichen Steuerermäßigungen und anderen finanziellen Exemptionen nicht nur auf die Bildung des einträglichen Teiles des Budgets des Staatlichen Rentenfonds der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika negativ einwirken, sondern auch das festgelegte System des Verbrauches der Mittel des konsolidierten Budgets des Staates beeinträchtigen. Außerdem siehe die Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika das Recht von jedermann auf Sozialfürsorge im Alter im Falle des Verlustes der Arbeitsfähigkeit, sowie des Verlustes des Ernährers und in anderen vom Gesetz vorgesehenen Fällen vor. Das Verfassungsgericht ist zum Schluss gekommen, dass im Falle der Realisierung des angefochtenen Gesetzes das Verfassungsrecht der Arbeiter des Kolchoses "Der Weg Lenins" auf Arbeitsrente verletzt wird, was unzulässig ist.

Das Verfassungsgericht hat die Annahme zur Entscheidung der Anfrage des Obersten Sowjets der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika über die Prüfung der Verfassungsmässigkeit des Punktes 3 des Erlasses des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 22. Juni 2005 ¹ 294 "Zur Auferlegung von Pflichten bei der Ausübung der staatlichen Grenzontrolle im Bereiche der Sicherung der Strahlungssicherheit" und der Anlage zum gegebenen Erlass als nicht vereinbar mit dem Kriterium der Zulässigkeit wegen der Außerkraftsetzung der angefochtenen Norm verweigert.

In Zusammenhang mit der Aufhebung der Wirkung des angefochtenen Aktes wurde durch das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika das Verfahren hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des Teilpunktes a) Punkt 3.1 und Teil 1 Punkt 3.2 der Anlage ¹ 1 zum Erlass des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 4. Juni 1999 ¹ 231 "Zur Bewilligung der Regelung "Zur Ordnung der Regulierung des Exportes und Importes der Waren in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" in der Abfassung des Erlasses des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 20. Oktober 2004 ¹ 540 "Zu Änderungen und Ergänzungen zum Erlass des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 4. Juni 1999 ¹ 231 "Zur Bewilligung der Regelung "Zur Ordnung der Regulierung des Exportes und Importes der Waren in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" und über die Prüfung der Verfassungsmässigkeit des Erlasses des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 20. Oktober 2004 ¹ 540 "Zu Änderungen und Ergänzungen zum Erlass des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 4. Juni 1999 ¹ 231 "Zur Bewilligung der Regelung "Zur Ordnung der Regulierung des Exportes und Importes der Waren in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" auf Anfrage des Obersten Sowjets der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika eingestellt.

Zur Zeit wird durch das Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Sache betrefflich der Anfrage des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika über die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit vom Punkt 3 Artikel 1 Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 19. April 2006 ¹ 23.ÇÈÄ-IV "Zu Änderungen und Ergänzungen zum Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen, zum Strafgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, zum Strafprozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublik" verhandelt. Der Präsident der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ficht die Verfassungsmäßigkeit der Normen des Gesetzbuches der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen in dem Teile der Verantwortung der Beamten für die Verabschiedung des normativen Rechtsaktes und der Anwendung zu den Beamten "der zentralen" vollziehenden Organe der staatlichen Macht der administrativen Verantwortung an. Der Oberste Sowjet der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hat das Einverständnis mit den rechtlichen Argumenten des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika geäußert und hat ein Gesuch über die Verschiebung der Verhandlung der gegebenen Sache bis zur Annahme des Entwurfes des Gesetzes über die Abänderung der angefochtenen Norm eingereicht.

Auf dem Stadium des vorläufigen Studiums befindet sich eine Anfrage des Obersten Sowjets der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und drei Anfragen des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika über die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit einer Reihe von Gesetzen der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.

3. Die Tätigkeit des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, gerichtet auf die Erläuterung der Normen der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, trägt zur Einheitlichkeit der Wahrnehmung der Verfassungsnormen von verschiedenen Subjekten des Rechtes bei, was zu deren richtiger und wirksamer Realisierung führt. Die Entscheidungen des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der vorliegenden Sphäre sind dazu berufen, die richtige praktische Verwirklichung der in der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika festgelegten Hauptideen- und Prinzipien zu gewährleisten. Gerade die Erläuterung ermöglicht es, die Hauptprioritäten im Verständnis der Verfassungswerte, solcher wie der Schutz der Grundlagen der Verfassungsordnung, der Rechte und Freiheiten des Menschen und des Staatsbürgers, der Schutz der Ganzheit der Verfassung in den Vordergrund zu rücken.

Zur Zeit wurde die Tendenz der Zunahme der Zahl der Anträge ans Verfassungsgericht seitens der Organe der staatlichen Macht mit dem Ersuchen um die Erläuterung der Verfassungsnormen und Beseitigung der Unbestimmtheit in deren Deutung deutlicher. Im Rechenschaftsjahr hat das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zwei Entscheidungen über die Erläuterung der Verfassungsnormen getroffen. Außerdem sind zur Zeit im Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika im Stadium des vorläufigen Studiums drei Anfragen des Obersten Sowjets der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und eine Anfrage des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika bezüglich der Erläuterung einer Reihe von Verfassungsnormen.

Eine der demokratischen Hauptkomponenten des Rechtsstaates ist die Organisation der lokalen Macht, das Streben zur organischen, optimalen Kombination der Selbstverwaltung mit einer realen Autonomie und der staatlichen Verwaltung auf dem lokalen Niveau, was ermöglicht, die Realisierung und den Schutz der lokalen und nationalen Interessen zu gewährleisten.

In diesem Zusammenhang hat der Oberste Sowjet der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika im Verfassungsgericht die Anfrage eingereicht, dessen Gegenstand die Erläuterung vom Teil 2 Punkt 2 Artikel 77 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in dem Teile der Bestimmung der Rechtslage der staatlichen Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) und der Rechtslage des Leiters der staatlichen Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) – des Abgeordneten des Bezirksrates der Volksabgeordneten im System der Gewaltteilung war.

Berücksichtigend, dass die Regelungen des Teiles 2 Punkt 2 Artikel 77 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Rechtslage der staatlichen Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) nicht regeln, betrachtete das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika als unmöglich, die Erläuterung der vorliegenden Norm in dem Teile der Bestimmung der Rechtslage der staatlichen Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) zu geben. Nach der Verhandlung der Sache im Wesentlichen, hat das Verfassungsgericht in dessen Entscheidung vom 27. März 2007 ¹ 03 – Ï / 07 verkündigt, dass laut den Regelungen im Teil 2 Punkt 2 Artikel 77 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika der Leiter der staatlichen Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) mit sich die lokale Macht symbolisiert und die staatliche Verwaltung leitet, wo er die ihm durch Gesetz auferlegten Befugnisse bei der Ausübung der lokalen Selbstverwaltung im Dorf (der Siedlung) zustandebringt. Er gehört ins System der Organe der vollziehenden Macht, geleitet vom Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, nicht. Dabei, wo er ein wählbarer Beamter des Organes der lokalen Selbstverwaltung ist, ist er Mitglied des entsprechenden von ihm geleiteten Rates der Volksabgeordneten, wobei er gleichzeitig die Ämter des Leiters der staatlichen Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) und des Abgeordneten des Bezirksrates der Volksabgeordneten vereinbart.

Die Verfassungsregelungen darüber beachtend, dass der Träger der Souveränität und die einzige Quelle der Macht in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ihr Volk ist, und der höchste unmittelbare Ausdruck der Macht des Volkes das Referendum und die freien Wahlen sind, hat der Oberste Sowjet der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika im Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika eine Anfrage zwecks Erläuterung des vierten Teiles Artikel 1 in Verbindung zum Teil 2 Artikel 15, Teil 1 Artikel 31, Punkt 4 Artikel 97, Teil 1 Artikel 101 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika im Teile der Realisierung des Rechtes der Bürger auf Teilnahme an der Führung des Staates mittels der Durchführung des Referendums im Falle der Absage seitens des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, der Annahme des Finanzgesetzes zuzustimmen, welches die im Laufe des Haushaltsjahres bewilligten haushaltsmäßigen Ausgaben bei der Annahme durch den Obersten Sowjet der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika der Entscheidung über die Durchführung des Verfassungsreferendums nach der Initiative nicht weniger als 15 000 Bürger der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika erhöht, eingereicht.

Nach der Verhandlung der Anfrage des Obersten Sowjets der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, verwendete das Verfassungsgericht in dessen Entscheidung vom 24. April 2007 ¹ 04 – Ï / 07 als Grundsatz das Verfassungsprinzip darüber, dass die Beschränkung des Rechtes der Bürger auf Teilnahme am Referendum und freien Wahlen in jeglicher Form unzulässig sei. Das Verfassungsgericht hat erklärt, dass die erläuterten Normen der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der organisierten Einheit gelten. Der Teil 1 Artikel 101 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gewährt 15 000 Wählern das Recht auf Einbringung des Gesetzentwurfes über die Änderung der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und setzt die Pflicht des Staates im Namen seiner bevollmächtigten Organe voraus, die Anträge der Bürger zu entscheiden und zu ihnen entsprechende Entscheidungen zu treffen. Vorgesehen vom Punkt 4 Artikel 97 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, beschränke die obligatorische Zustimmung des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika der Annahme im Laufe des Haushaltsjahres des Gesetzes, das die bewilligten haushaltsmäßigen Ausgaben erhöht, das Recht der Bürger auf Teilnahme am Referendum und der Führung der Gesellschaft und des Staaten mittels dessen Durchführung nicht, sondern setze lediglich eine besondere Prozedur der Organisation des Verfassungsreferendums fest.

Das Verfassungsgericht hat die Annahme zur Entscheidung der Anfrage des Obersten Sowjets der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika über die Erläuterung vom Artikel 56 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika

in Zusammenhang damit verweigert, dass dessen rechtliche Stellungnahme in dem Teile der Zulässigkeit des gegebenen Antrages früher schon ausgesprochen worden sei. Und zwar, sei die Erläuterung zulässig, wenn eine Unbestimmtheit im Verständnis der Regelungen der Verfassung bei der Ausübung vom Subjekt der Anfrage seiner staatlich-herrischen Funktionen und in Zusammenhang mit der konkreten Situation entstanden sei, was in diesem Fall nicht vorhanden war.

Die Analyse der Praxis des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der Rechchenschaftsperiode lässt darüber folgern, dass in meisten Entscheidungen der Basis der Schlussfolgerungen des Verfassungsgerichtes das Verfassungsprinzip der Gewaltteilung mehr oder weniger zugrundelag. Das Verfassungsgericht gründet sich fest auf die Position der Priorität des Prinzips der Gewaltteilung, das den führenden Platz im Verfassungsaufbau der Führungsstrukturen der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika sowie in der Verteilung der Funktionen und der Vollmachten zwischen ihnen einnimmt. Die Gewaltteilung stellt eine notwendige Bedingung der Bildung eines beliebigen Rechtsstaates, der Realisierung der Ideen der Machtvollkommenheit der Verfassung und des Gesetzes und – die Hauptsache – der Erweiterung und der Gewährleistung der Rechte und Freiheiten des Menschen und Staatsbürgers dar. Dank dem gegebenen Prinzip wird im System der staatlichen Macht solche Ordnung der Wechselbeziehungen zwischen den Organen der staatlichen Macht festgelegt, die diese zurückhalten lässt sowie einander kontrollieren, die Konzentration der Macht in den Händen einer Person oder eines Organes nicht zulassend. Die Tätigkeit des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika auf diesem Gebiet ist darauf gezielt, nach der Rationalität und der Effektivität in der Verwaltung des Staates zu streben, einseitige und falsche Lösungen der Fragen des staatlichen Lebens zu verhindern.

4. Eine Sonderrichtung in der Tätigkeit des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ist die Verallgemeinerung der Praxis der Erfüllung der Entscheidungen des Verfassungsgerichtes, die Analyse des Sachstandes in der vorliegenden Sphäre, die Aufspürung der Gründe der Nichterfüllung oder der unpassenden Erfüllung der Entscheidungen.

Die Normen des Artikels 88 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika rufen die Endgültigkeit und die Notwendigkeit der Entscheidungen des Verfassungsgerichtes aus. Die Entscheidung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gilt unmittelbar und erfordert keine Bestätigung seitens anderer Organe und Beamter. Deshalb ist die Pflicht der Erfüllung der Entscheidungen des Verfassungsgerichtes auf die Organe aller Gewaltweige – auf die Rechtsanwender und Gesetzgeber, sowie öffentliche Vereinigungen, Beamten, Organe der lokalen Selbstverwaltung, physische und Rechtspersonen gesetzt. Die Entscheidungen des Verfassungsgerichtes lassen sich mittels der Annahme von neuen, der Änderung oder Ergänzung der geltenden normativen Akte, Revision individueller gerichtlicher und anderer Sachen, Veränderung der Praxis der Anwendung der normativen Akte durch rechtsanwendende Organe, mittels Durchführung von planmäßigen und anderen Massnahmen usw. erfüllen.

In der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika existiert das Problem der Unverzüglichkeit der Realisierung der Akte der Verfassungsjurisdiktion nach wie vor. So sind zur Zeit von den 25 Entscheidungen des Verfassungsgerichtes, angenommenen seit dem Tage des Anfanges seiner Tätigkeit und welche ihre Erfüllung infolge dessen erfordern, dass die angefochtenen normativen Rechtsakte oder deren einzelnen Regelungen als nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika anerkannt worden sind oder falsch verwendet wurden, im vollen Umfang nur sechszehn erfüllt worden, sechs sind teilweise vollzogen, nicht erfüllt bleiben drei Entscheidungen des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.

Im Laufe des Rechenschatsjahres wurden sechs Entscheidungen des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika getroffen, welche seitens des Obersten Sowjets der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Durchführung von entsprechenden Handlungen zwecks deren Erfüllung erfordern.

Zwecks Erfüllung der Entscheidungen des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 10. Oktober 2006 ¹ 13 – Ï / 06 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmässigkeit vom Teil 1 Artikel 238-3 Bürgerliches Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nach der Beschwerde der Bürger Zaharchuk O. A. und Popovsky S.G. und vom 28. Februar 2006 ¹ 04 – Ï / 06 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmässigkeit des ersten Teiles Artikel 238-4 Bürgerliches Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nach der Beschwerde der Bürgerin Malenko J.J. wurde durch den Obersten Sowjet der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika das Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 21. März 2007 ¹ 192.ÇÈ-IV "Zu Änderungen zum Bürgerlichen Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" (ÑÀÇ 07-13) angenommen, durch welches die Gründe für die Ablehnung der Beschwerde ohne Entscheidung und die der Einstellung des Verfahrens im Falle der Nichtbefolgung von der Seite der obligatorischen vorgerichtlichen Ordnung der Beschwerde ausgeschlossen worden sind.

Es sei betont, dass zum Zeitpunkt der Verkündung der Entscheidung des Verfassungsgerichtes vom 20. Juni 2006 ¹ 10 – Ï / 06 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des ersten Teiles Artikel 206 Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen nach den Beschwerden der Bürger Belinski O.V. und Vishnevetskaja S.B. das Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 12. Mai 2006 ¹ 28.ÇÈÄ-IV "Zu Änderungen und Ergänzungen zum Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen", welches die angefochtenen Rechtsnormen aufhob, schon angenommen aber nicht in Kraft gesetzt wurde.

Laut den Angaben, die aus dem Obersten Sowjet der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika kommen, werde zur Zeit die Arbeit in Richtung der Annahme einer Reihe von Gesetzentwürfen geführt, die auf die Erfüllung der Entscheidungen des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gezielt sind. So wurde zwecks der Erfüllung der Entscheidung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 13. Februar 2007 ¹ 01 – Ï / 07 nach der Beschwerde des Bürgers Golubenko S.V. vom Abgeordneten des Obersten Sowjets der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika Antjufeeva G.M. der Entwurf des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika "Zu Änderungen zum Zollgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" eingebracht. Außerdem ist in Zusammenhang mit der Notwendigkeit der Bestimmung der Konzeption der Reform verwaltungs-jurisdiktsionsmässiger Befugnisse der vollziehenden Organe der staatlichen Macht und der Gerichte die Erfüllung der Entscheidungen des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der Sphäre der Zoll- und Verwaltungsrechtsverhältnisse im Stadium der Betrachtung im Komitee des Obersten Sowjets der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika für Gesetzgebung.

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hat im Laufe seiner Tätigkeit nach den Ergebnissen der Verhandlungen bezüglich Beschwerden der Bürger elf Entscheidungen verkündigt, in denen es auf die Notwendigkeit der gerichtlichen Revision oder der Annahme zur Entscheidung in der vom Gesetz bestimmten Ordnung der Beschwerden und der Anträge der entsprechenden Bürger hingewiesen hat. Die Informationen, die aus den gerichtlichen Organen der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika kommen, zeugen davon, dass sich nicht alle Bürger an die Gerichte der allgemeinen Jurisdiktion mit Anträgen betrefflich der Revision der Gerichtsbeschlüsse gemäss den neu enstandenen Umständen nachher wenden.

Durch den Beschluss des Tiraspoler Stadtgerichts wurde der Klage von Bürger Belinski O. V bezüglich der Verordnung der administrativen Kommission nicht stattgegeben. Im Wege der Vollziehung der Entscheidung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 20. Juni 2006 ¹ 10 – Ï / 06 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des ersten Teiles Artikel 206 Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen nach den Beschwerden der Bürger Belinski O. V und Vishnevetskaja S.B. hat er im Gericht den Antrag über die Revision der Sache gemäß den den neu enstandenen Umständen eingereicht. Durch den Beschluss des Tiraspoler Stadtgerichtes wurde der Rechtsspruch aufgehoben und ein erneutes Verfahren eingeleitet. Zur Zeit ist die Sache an den Obersten Gericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika geleitet worden.

In der Entscheidung vom 22. März 2005 ¹ 02 – Ï / 05 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmässigkeit von Artikel 63 Wohnungsgesetzbuch der Moldauischen SSR nach der Beschwerde Bürgers Grigorenko V.P. hat das Verfassungsgericht auf die Notwendigkeit der Revision des Beschlusses des Tiraspoler Stadtgerichtes nach der Klage der Wohnverwaltung MUP PzhEU-1 Tiraspols zum genannten Bürger in der vom Gesetz bestimmten Ordnung hingewiesen. Aufgrund der gegebenen Entscheidung des Verfassungsgerichtes hat Bürger Grigorenko V.P. im Obersten Gericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika eine Beschwerde zur gerichtlichen Überwachung hinsichtlich der Aufhebung des Beschlusses des Tiraspoler Stadtgerichts eingereicht. Mit dem Ziel der Vollziehung der Entscheidung des Verfassungsgerichtes wurde vom ersten Stellvertretenden Vorsitzenden des Obersten Gerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gegen den gegebenen Beschluss ein Protest erhoben, der vom Gerichtlichen Kollegium für Bürgerliche Sachen des Obersten Gerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika mit Stattgebung verhandelt worden ist, der Beschluss ist aufgehoben worden. Zur Zeit wird die Sache durch das Tiraspoler Stadtgericht verhandelt.

Durch das Urteil des Tiraspoler Stadtgerichtes wurde das Verfahren betrefflich der verwaltungsmässigen Rechtsverletzung nach der Klage Bürgers Kopanev G.T. eingestellt, der Grund der Entstellung war die Abwesenheit des Gegenstandes der Streitigkeit wegen der Aufhebung der Verordnung über das Auferlegen der Verwaltungsstrafe und der Rückgabe des beschlagnahmten Vermögens. Im Wege der Vollziehung der Entscheidung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 30. Mai 2006 ¹ 09 – Ï / 06 hinsichtlich der Prüfung der Verfasungsmässigkeit von Artikel 227 Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen nach der Beschwerde Bürgers Kopanev G. Ò hat der gegebene Bürger im Tiraspoler Stadtgericht einen Antrag über die Revision seiner Sache gemäß den neu entstandenen Umständen eingereicht. Die Revision seiner Sache wurde jedoch verweigert, da sein verletztes Eigentumsrecht zu dem Moment schon wieder hergestellt worden war, die Verordnung über das Auferlegen der Verwaltungsstrafe wurde aufgehoben, und das beschlagnahmte Vermögen zurückgegeben. Durch die Bestimmung des Gerichtlichen Kollegiums für Bürgerlichen Sachen des Obersten Gerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ist das Urteil des Tiraspoler Stadtgerichtes ohne Änderung gelassen worden. Die gegebene Entscheidung des Verfassungsgerichtes ist erfüllt worden.

In den Entscheidungen des Verfassungsgerichtes Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu verwaltungsmäßigen Rechtsverletzungen vom 10. Oktober 2006 ¹ 13 – Ï / 06 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit vom Teil 1 Artikel 238-3 Bürgerliches Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und vom 28. November 2006 ¹ 16 – Ï / 06 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit vom Teilpunkt 1) Teil 2 Artikel 131 Bürgerliches Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nach den Beschwerden der Bürger Zaharchuk O. A. und Popovsky S.G. wurde angewiesen, dass im Falle des Antrages der genannten Bürger ans Gericht der allgemeinen Jurisdiktion die Frage über die Annahme ihrer Klage zur Entscheidung unter Berücksichtigung der Entscheidungen des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gelöst werden soll. Im Wege der Vollziehung der gegebenen Entscheidungen haben die Bürger Zaharchuk O. A. und Popovsky S.G. im Tiraspoler Stadtgericht ihre Klage eingereicht, welche zur Entscheidung angenommen wurde, welcher das Gericht später jedoch nicht stattgegeben hat.

In der Entscgeidung vom 28. Februar 2006 ¹ 05 – Ï / 06 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit der Artikel 448, 449 Zollgesetzbüch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in dem Teile des Auferlegens durch die Zollorgane der Sanktion in Form von Konfiskation vom Vermögen, vorgesehen vom Teil 1 Artikel 353 Zollgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, nach der Beschwerde Bürgers Karaman G.P., hat das Verfassungsgericht auf die Notwendigkeit der Revision der Sache betrefflich der Tatsache des Verstoßes der Zollregeln durch die Gesellschaft mit beschränkter Haftung "Priyut Strannikow-Obdach der Wanderer" in der vom Gesetz bestimmten Ordnung unter Berücksichtigung der Entscheidung des Verfassungsgerichtes hingewiesen. Aufgrund der gegebenen Entscheidung hat die Gesellschaft mit beschränkter Haftung "Priyut Strannikow-Obdach der Wanderer" im Schiedsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika einen Antrag betrefflich der Revision der Sache wegen der neu enstandenen Umständen eingereicht, welcher zur Entscheidung angenommen wurde. Gemäß den Ergebnissen der neuen Verhandlung wurde der Beschwerde der Gesellschaft mit beschränkter Haftung "Priyut Strannikow-Obdach der Wanderer" durch das Urteil des Schiedsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika stattgegeben. Die Verordnung des Leiters des Tiraspoler Zollamtes über das Auferlegen der Verwaltungsstrafe der gegebenen Gesellschaft gegenüber ist aufgehoben, und das Verfahren betrefflich des Verstoßes gegen die Zollregeln eingestellt worden. Außerdem hat das Schiedsgericht das Staatliche Zollkomitee der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika verpflichtet, das beschlagnahmte Vermögen zurückzugeben und aus der Kreditinstitution die Inkassoverfügung über die Einziehung der geldlichen Strafe wegen des Verstoßes gegen die Zollregeln abzuberufen.

In der Entscheidung vom 25. April 2006 ¹ 07 – Ï / 06 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit vom Teilpunkt 1) Teil 1 Artikel 455, Teil 1 Artikel 147, Teil 2 Artikel 468 in Verbindung zum Teilpunkt 2) Teil 1 Artikel 325 Zollgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nach den Beschwerden der Bürger Frunza A.G., Siloch A.I., Ushatov W. W., Terzijsky M Ì, Iljeva I.G. wurde auf die Notwendigkeit der Revision der Sachen der gegebenen Bürger bezüglich des Verstoßes gegen die Zollregeln unter Berücksichtigung der Entscheidung des Verfassungsgerichtes hingewiesen. Im Wege der Vollziehung der Entscheidung des Verfassungsgerichtes seitens der Gesellschaft mit beschränkter Haftung "Terratechnologia" wurde im Schiedsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika der Antrag betrefflich der Revision der Sache aufgrund der neu enstandenen Umstände eingereicht. Nachher war nach den Ergebnissen der neuen Verhandlung der Sache der Beschluss des Schiedsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gefasst, laut dem der Klage der Gesellschaft mit beschränkter Haftung "Terratechnologia" stattgegeben wurde, und die Verordnung der Zollorgane über das Auferlegen der Verwaltungsstrafe ist aufgehoben und dementsprechend das Verfahren hinsichtlich des Verstoßes der Zollregeln in Bezug auf die gegebene Gesellschaft eingestellt worden.

Aufgrund der Entscheidung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 13. Februar 2007 ¹ 01 – Ï / 07 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit vom Punkt 3 Artikel 4, Teilpunkt 5) Artikel 76 Schiedsrichterliches Prozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, Teil 2 Artikel 461 Zollgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nach der Beschwerde Bürgers Golubenko S.Â. hat der Vorsitzende des Schiedsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika dagegen Einspruch erhoben und zur Zeit wird die Sache durch die Aufsichtsinstanz des Schiedsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika verhandelt.

Weil die Bürger Bajliev G. A und Obertun A.V. die Rechtsnormen angefochten haben, bezüglich deren Verfassungsmässigkeit das Verfassungsgericht eine rechtliche Stellungnahme schon früher ausgesprochen hat, wurde bestimmt, in der vom Gesetz festgelegten Ordnung die Verordnung des Abteilungsleiters der Staatlichen Autoinspektion der Verwaltung für Innere Angelegenheiten der Stadt Tiraspol über das Auferlegen der Verwaltungsstrafen in Bezug auf die Bürger Bajlieva G. A. (vom 8. Juni 2006) und Obertun A.V. (vom 31. Januar 2006) unter Berücksichtigung der Urteile des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu revidieren. Laut Meldung des Ministeriums für Innere Angelegenheiten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, seien die Akten in Bezug auf den Bürger Bajliev G.A. über die administrative Rechtsverletzung an das Tiraspoler Stadtgericht in Zusammenhang mit der Entscheidung seiner Beschwerde über die Verordnung hinsichtlich der verwaltungsmäßigen Rechtsverletzung und über die unrechtmäßigen Handlungen des Beamten geleitet worden. Die Information über die Erfüllung durch die kompetenten Organe des Urteiles des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, das in Bezug auf Bürger Obertun A.V. gefasst wurde, ist zur Zeit nicht vorhanden.

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika informiert in dessen jährlichen Schreiben das Gesetzgebungsorgan der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika über die Notwendigkeit der Beseitigung der rechtlichen Lücken, die als Ergebnis der Anerkennung einer Reihe von gesetzgebenden Normen als nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika entstanden sind. Die Existenz solcher Lücken im rechtlichen System der Republik wirkt sich nicht nur auf die Arbeit der rechtsanwendenden Organe, sondern auch auf die öffentlichen Rechtsordnung insgesamt negativ aus.

So gibt die Analyse der Praxis der Erfüllung der Entscheidungen des Verfassungsgerichtes die Gründe, über die Abwesenheit der Unverzüglichkeit in der Erfüllung der Entscheidungen des Organes der Verfassungsjustiz zu sagen. Es ist wichtig zu bemerken, dass sich die Nichterfüllung der Entscheidungen des Organes der Verfassungskontrolle auf die Realisierung der von der Verfassung gewährleisteten Rechte und Freiheiten des Menschen und Staatsbürgers negativ auswirkt, da es die Senkung der Effektivität des Verfassungsgerichtsverfahrens nach sich zieht, sowie die Deformation des Verfassungsrechtsbewusstseins in der Gesellschaft, die Abwesenheit der gehörigen staatlichen Disziplin der Beamten der Organe der staatlichen Macht und der lokalen Selbstverwaltung, was die Erhöhung der Achtung zur Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und den Entscheidungen des Verfassungsgerichtes in gewissem Maße behindert. Nach Meinung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, kann nur die vereinbarte, koordinierte Tätigkeit und konstruktive Zusammenarbeit aller Organe der staatlichen Macht, gerichtet auf operative und unbedingte Realisierung der Entscheidungen des Verfassungsgerichtes, zur Garantie der erfolgreichen Entwicklung und Vervollkommnung des rechtlichen Systems unserer Republik werden.

5. Die wichtige Bedeutung für die Festigung der Verfassungsgesetzlichkeit und der Demokratisierung der gesellschaftspolitischen Prozesse im Land hat die international-rechtliche Integration der modernen demokratischen Staaten. Zwecks der Erweiterung der Sphäre der wissenschaftlich-informativen Zusammenarbeit und der Wechselwirkung auf dem Gebiet der Verfassungsjustiz und der rechtlichen Wissenschaft insgesamt führt das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika eine aktive Arbeit, die auf die Entwicklung der internationalen Beziehungen mit den Verfassungsgerichten (Gerichtshöfen) des Auslands gerichtet ist, die Autorität der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der international-rechtlichen Gemeinschaft dadurch festigend.

Es werden die konstruktiven Wechselbeziehungen mit den Organen der Verfassungskontrolle aus mehr als dreißig Staaten der Welt zur Zeit aufgebaut. Die Zusammenarbeit wird auf der ständigen Grundlage in Form von Durchführung der gemeinsamen Konferenzen, Seminare zum Thema Verfassungsjurisdiktion, des Austausches von wissenschaftlich-praktischen, normativen Materialien und Dokumenten, der gemeinsamen Vorbereitung von Monografien und Sammlungen der wissenschaftlich-praktischen Artikel bezüglich Verfassungsgerichtsverfahren, staatliche Einrichtung, die Rechte und Freiheiten des Menschen und Staatbürgers, Demokratisierung der Gesellschaft usw. verwirklicht.

Zwecks der Bildung des internationalen informativen Raumes für die Beleuchtung der wissenschaftlich-praktischen Erforschungen auf dem Gebiet des Verfassungsrechtes und der Probleme des modernen Konstitutionalismus hat das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika 2006 die internationale wissenschaftlich-praktische Zeitschrift „Moderner Konstitutionalismus“ gegründet. Unter den Mitgliedern des redaktionellen Rates und Autoren der Artikel sind prominente Gelehrte, Rechtswissenschaftler, Richter der Verfassungsgerichte, Persönlichkeiten des staatlichen und öffentlichen Lebens Pridnestrovies, Russlands, der Ukraine, Bulgariens, Serbiens, Israels. Zur Zeit sind drei Ausgaben der Zeitschrift veröffentlicht worden. In der Zeitschrift werden die wissenschaftlich-praktischen Erforschungen auf dem Gebiet des Verfassungsrechtes veröffentlicht, es werden die einheimischen und ausländischen Erfahrungen in der Sphäre des modernen Konstitutionalismus beleuchtet, die aktuellen Informationen über die Tätigkeit der Organe der Verfassungsjustiz verschiedener Staaten gebracht, die Besonderheiten der Verfassungskontrolle in einzelnen Ländern beschrieben. Die Druckversion der Zeitschrift wird in 37 Länder des fernen Auslands geschickt, in 8 Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten und in 9 Subjekte der Russischen Föderation, sowie an die Adressen von den staatlichen Organen der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika. Die elektronische Version der Zeitschrift ist für alle im Internet auf der Webseite des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zugänglich.

Die Zeitschrift "Moderner Konstitutionalismus" gewährleistet nicht nur ein vollkommeneres System des akademischen Dialoges, sondern auch trägt zur Entwicklung des Rechtsbewusstseins der Bevölkerung bei, gewährt einen breiten Zugriff zu den aktuellsten Informationen auf dem Gebiet des Schutzes der Rechte des Menschen und zum Mechanismus der Arbeit der Organe der Verfassungsjustiz, propagiert die Wichtigkeit der Verfassungskontrolle beim Schutz der Rechte und Freiheiten der Bürger.

Sich auf die allgemeinen Interessen auf dem Gebiet der Entwicklung der Verfassungsrechtspflege und die beiderseitig vorteilhaften wissenschaftlich-praktischen Wechselwirkung vom Verfassungsgericht gründend, wurden mehrere Verträge über die Zusammenarbeit mit den Verfassungsgerichten der Subjekte der Russischen Föderation geschlossen. Am 12. März 2007 wurde der Vertrag über die Zusammenarbeit mit dem Verfassungsgericht der Republik Komi, am 27. März 2007 – der Vertrag über die Zusammenarbeit mit dem Verfassungsgericht der Republik Nordossetiens – Alania, am 17. April 2007 – der Vertrag über die Zusammenarbeit mit dem Verfassungsgericht der Republik Saha (Jakutien), am 20. April 2007 – der Vertrag über die Zusammenarbeit mit dem Statutengericht der Stadt Sankt Petersburg geschlossen. Die Verfassungsgerichte haben über die Festigung der konstruktiven professionellen Beziehungen, den Austausch von rechtlichen Informationen, Dokumenten, periodischen aktuellen und Informationsmaterialien, die Durchführung von gemeinsamen wissenschaftlich-praktischen Veranstaltungen, die Teilnahme an Seminaren und Konferenzen, den Austausch von praktischen Erfahrungen, sowie über die gemeinsame Lösung anderer Fragen auf dem Gebiet des Verfassungsgerichtsverfahrens vereinbart.

Eine große Bedeutung den Fragen der internationalen Wechselwirkung mit den Organen der Verfassungskontrolle anderer Länder beimessend, meint das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, dass die gegenseitige Zusammenarbeit eine außerordentlich wichtige Rolle nicht nur in der Entwicklung des Konstitutionalismus, sondern auch der wichtigste Faktor in der Festigung der internationalen Stabilität und der stabilen menschlichen Entwicklung spielt. Es hat eine ausschlaggebende Bedeutung für die Bildung bei den ausländischen Kollegen der objektiven Meinung über die Verfassungsgrundlagen unserer Republik, sowie für die Entwicklung der Verfassungsgesetzlichkeit in unserem Staat.

Die Analyse des Zustandes der Verfassungsgesetzlichkeit lässt folgern, dass die Verfassungsrechtspflege in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zum sicheren Garant der Demokratie, der Verfassungsgesetzlichkeit, sowie zum wirksamen Mittel des Schutzes der Rechte und Freiheiten des Menschen gegen die Willkür und Massenverstoß wurde. Mit seiner Tätigkeit strebt das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, die verfassungsrechtlichen Grundlagen zu festigen und realisieren, bei denen die Persönlichkeit in ihren Wechselbeziehungen mit dem Staat nicht als Objekt der staatlichen Tätigkeit auftreten wird, sondern als gleichberechtigtes Subjekt, das seine Rechte mit allen vom Gesetz nicht untersagten Mitteln schützen und mit dem Staat im Namen seiner Organe streiten kann. Die allgemeinen rechtlichen Verfassungsprinzipien der Gerechtigkeit, der juristischen Gleichheit, der Garantiertheit seitens des Staates der Rechte und Freiheiten des Menschen und Staatsbürgers sollen nicht einfach existieren, sondern eine Priorität vor allen anderen rechtlichen Errichtungen haben und, folglich, in der Gesetzgebung sowie in der rechtsanwendenden Praxis der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika konkretisiert werden.

Der Vorsitzende des Verfassungsgerichtes

der Pridnestrovskaia Moldavskaia RespublikaW.Grigorjew




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