ËÎÃÎ

Einzelheiten...

  ENTSCHEIDUNG

Über die Annahme der Botschaft des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika über den Zustand der Verfassungsgesetzlichkeit in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika

   Den 14. Mai 2009                                                                                      die Stadt Tiraspol

 Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der Zusammensetzung: präsidierend – der Vorsitzende des Verfassungsgerichtes Grigorjew W.A., die Richter – Garaga V.I., Kabaloev O.K., Karamanutsa V.I., Ljahova M.I., Malskaja L.G.,

hat die Frage über den Zustand der Verfassungsgesetzlichkeit in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika betrachtet und, sich nach Artikel 27 des Verfassungsgesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“ und § 52 Verfassungsgerichtsordnung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika richtend, 

entschieden:

1. Die Botschaft des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika über den Zustand der Verfassungsgesetzlichkeit in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika anzunehmen (beigefügt).

2. Die Botschaft der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika dem Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika dem Obersten Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und dem Kongress der Richter der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu richten.

3. Die Botschaft der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der „Sammlung von den Gesetzgebungsakten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika “, der Zeitung „ Pridnestrovie “ und dem „ Boten des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika “ zu veröffentlichen.

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika

¹ 01 - Ð / 09

DIE BOTSCHAFT DES VERFASSUNGSGERICHTES

DER PRIDNESTROVSKAIA MOLDAVSKAIA RESPUBLIKA

ÜBER DEN ZUSTAND DER VERFASSUNGSGESETZLICHKEIT

IN DER PRIDNESTROVSKAIA MOLDAVSKAIA RESPUBLIKA

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ist ein Organ der Verfassungskontrolle in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, der dazu berufen ist, die Herrschaft und direkte Wirkung der Verfassung auf dem ganzen Territorium der Republik zu garantieren.

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, das am 12. Juni 2002 gegründet wurde, übt seine Tätigkeit innerhalb sieben Jahre aus, in diesem Jahr läuft die Frist der Vollmachten der ersten Besetzung des Gerichts ab.

Das Verfassungsgericht ist ein unabhängiges, selbständiges, effizient funktionierendes Organ der staatlichen Macht, das die Aufgaben erfüllt, die ihm von der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und dem Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» gestellt sind. Trotz aller Schwierigkeiten, kann man den Prozess des Werdens der Verfassungspflege für vollendet halten. Die Tätigkeit des Verfassungsgerichtes wird auf die Verwirklichung solcher Verfassungsprinzipien, wie die Herrschaft der Verfassung, der Schutz der Rechte und Freiheiten des Menschen und Staatsbürgers, die Gewaltenteilung orientiert, was zur Stärkung der Verfassungsgesetzlichkeit und Rechtsordnung in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika beiträgt. Das Verfassungsgericht ist der zurückhaltende Faktor, der der Verletzung der Verfassungsbestimmungen sowohl seitens des gesetzgebenden Organes, als auch der vollziehenden Organe der staatlichen Macht vorbeugt, dadurch die reale Gewaltenteilung und den Schutz der Menschenrechte und Freiheiten gewährleistend.

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, den Zustand der Verfassungsgesetzlichkeit in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der Periode vom 16. Mai 2008 bis 14. Mai 2009 bewertend, sowie sich nach Artikel 27 Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“ und § 52 Verfassungsgerichtsordnung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika richtend, hat sich auf den von ihm studierten und behandelten Sachen und Materialien gegründet.

In dieser Zeit wurden 77 Anträgen von verschiedenen Subjekten  beim Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika eingereicht.

Von den Bürgern - über die Prüfung der Verfassungsmässigkeit einzelner Regelungen der Gesetze und anderer Rechtsakte, die das Eigentumsrecht berühren, das Rechtes auf gerichtlichen Schutz, auf Arbeit, Wohnung, Unternehmertätigkeit, das Recht nicht  nochmalig für das begangene Verbrechen bestraft zu sein; und andere Verfassungsrechte des Menschen und Staatsbürgers; über die Wiederherstellung der von den Organen der staatlichen Macht und Beamten verletzten Verfassungsrechte- und Freiheiten; über den Verstoß gegen die Verfassungsrechte der Familie sowie andere Fragen.

Der President der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hat beim Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Anfragen über die Prüfung der Verfassungsmässigkeit der einzelnen Regelungen des Verfassungsgesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika»; des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zu Organen der lokalen Macht, lokalen Selbstverwaltung und staatlichen Verwaltung in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“; des  Gesetzes «Zu Änderungen und Ergänzungen zum Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum Republikshaushalt 2008»; des Gesetzes “Zur Zentralbank der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika” und der Geschäftsordnung des Obersten Rats der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der Abfassung des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zur Geschäftsordnung des Obersten Rats der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika»; des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika  “Zu Aufträgen der Wähler“ und des Gesetzes „Zu Änderungen und Ergänzungen zum Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Haushaltssystem in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“; des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zu Änderungen und Ergänzungen zum Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zur Arbeitsvergütung der Arbeiter der Haushaltssphäre und Besoldung der Militärpersonen und der gleichgestellten nach den Bedingungen der Auszahlung der Besoldung Personen»; des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zur Eintragung der Ergänzungen ins Bürgerliche Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» in der Wechselbeziehung zum Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zur Entstaatlichung und Privatisierung»; sowie die Anfragen über die Erläuterung von Punkt 1 Artikel 77 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika; von Teil 2 Artikel 82 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in Wechselbeziehung zu Punkt 3 Artikel 86 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika eingereicht.

Der Oberste Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hat beim Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Anfragen über die Prüfung der Verfassungsmässigkeit der einzelnen Regelungen des Erlasses des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zur Bildung des einheitlichen (globalen) Systems der unifizierten (personifizierten) Inventur der Daten über physische und Rechtspersonen in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“, des Erlasses des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zur Errichtung der Migrationskontrolle auf dem Territorium der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“, des Befehls des Ministeriums für Innere Angelegenheiten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zur Entwicklung des Computerprogramms "Person"; des Erlasses des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Über den bevollmächtigten Vertreter des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika für die Eisenbahn der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“; des Erlasses des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Über die Bildung der Not-Rettungseinheiten bei den Stadt- und Bezirksorganen der Inneren Angelegenheiten des Ministeriums für Innere Angelegenheiten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“; sowie die Anträge betrefflich der Beilegung der Streitsache zwischen dem Obersten Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und dem Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika um Kompetenz in den Fragen der Bestimmung der Befugnisse und der Kompetenzen der Organe der Staatsmacht und der Organe der lokalen Selbstverwaltung auf dem Gebiet der Regulierung der Landbeziehungen; über die Beilegung der Streitsache über den Kompetenzbereich zwischen dem Obersten Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und dem Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in den Fragen der Errichtung, Bestimmung der Befugnisse und der Tätigkeit der Organe der Sicherheit eingereicht.

Der Beauftragte für Menschenrechte in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hat die Anfrage um Prüfung der Verfassungsmässigkeit der Ordnung «Über die Regeln zur Anmeldung, Abmeldung und Registrierung der Staatsbürger auf dem Territorium der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» ans Verfassungsgericht gerichtet, die von der Verordnung des Innenministeriums der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 26. August 2002 ¹ 249 bewilligt ist.

Die eingereichten Anträge wurden vom Sekretariat des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hinsichtlich deren Übereinstimmung mit den Forderungen des Verfassungsgesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“ betrachtet. Die Anträge, die vom Sekretariat des Verfassungsgerichtes als entsprechend den Forderungen des Verfassungsgesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“ erklärt worden waren, wurden nach dem vorläufigen Studium durch die Richter des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom Verfassungsgericht in der Sitzung betrachtet, wo die Frage uber die Annahme zur Entscheidung oder die Absage der Annahme dieser oder jener Anträgen behandelt wurdeDie Anträge, die als nichtübereinstimmend mit den vom Verfassungsgesetz „Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“ festgelegten Forderungen anerkannt worden waren, wurden den Antragstellern mit allen beigefügten Materialien zurückgegeben.

Zu den Anträgen, für die das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika offenbar nicht zuständig war, wurden den Antragstellern die entsprechenden Antworten gerichtet.

1. Der Mensch, seine Rechte und Freiheiten sind im Artikel 16 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika als der höchste Wert der Gesellschaft und des Staates ausgerufen.   Die Menschenrechte und Freiheiten bestimmen das Wesen und die Bestimmung der Tätigkeit des Verfassungsgerichtes. Deshalb erlauben gerade die Anträge der Bürger beim Verfassungsgericht, in denen die Fragen über die Wahrung ihrer Verfassungsrechte und Freiheiten gestellt werden, den wirklichen Zustand der Verfassungsgesetzlichkeit im Staat zu bewerten.

In der Periode vom 16. Mai 2008 bis 14. Mai 2009 wurden von den 67 Anträgen und Briefen 51 von den Bürgern eingereicht. In den individuellen und kollektiven Anträgen der Bürger wurde das Ansuchen betrefflich der Erläuterung einzelner Normen der geltenden Gesetzgebung hinsichtlich der Übereinstimmung der Bestimmung des Wahlgesetzbuches der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika; über die Erklärung für ungültig der ärztlichen Gutachten; über die Aufforderung der Akten und ihre Behandlung im Verfassungsgerichtsverfahren; über die Aufhebung oder Revision der Urteile der Gerichte der allgemeinen Jurisdiktion, über die ungesetzliche Anwendung des Aktes der Amnestie; über die Verfassungserläuterung der Gesetzlichkeit der Anwendung der einzelnen Gesetzesbestimmung des Familiengesetzbuches der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika; über die Verstöße gegen die Rechte und Freiheiten infolge der Anwendung der Normen des Strafprozessgesetzbuches der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, sowie andere Fragen zum Ausdruck gebracht.

Zu den Anträgen der Bürger, wo die Behandlung im Wesentlichen zu den Vollmachten des Verfassungsgerichtes nicht gehört, wurden den Antragstellern die entsprechenden Antworten gerichtet.

Zu den Anträgen, welche im Zuständigkeitsbereich des Verfassungsgerichtes lagen, aber nicht den allgemeinen Forderungen entsprachen, weche zu den Anträgen vom Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“ gestellt werden, richtete das Sekretariat des Verfassungsgerichtes den Antragstellern Antworten mit dem Hinweis der Mängel und der Erklärung, dass sie sich nach ihrer Beseitigung wieder ans Verfassungsgericht ordnungsgemäß wenden können. Außerdem informiert das Verfassungsgericht die Bürger über die Möglichkeit, sich ständig ans Sekretariat des Verfassungsgerichtes zu wenden, das es die regelmäßige Arbeit des Empfangs der Besucher durchführt, wo den Bürgern die Vollmachten des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und die bestimmte Ordnung der Erledigung der Verfassungsbeschwerde erklärt werden. Dadurch gewährleistet das Verfassungsgericht die Öffentlichkeit, Zugänglichkeit und Transparenz des Verfassungsgerichtsverfahrens, trägt zur Bildung der qualitativ neuen Beziehung zum Gesetz, zur gerichtlichen Macht und Rechtspflege bei, ihre Autorität festigend.

Die ökonomischen Eigentumsverhältnisse bilden die Grundlage jeder Gesellschaft, und die rechtliche Regulierung erscheint und bleibt vor allem wie das System der Normen, die festlegen, reglementieren und wahren die gegebenen Beziehungen. Gegenwärtig ist das Eigentum von außerordentlicher Bedeutung, weil dieses eine Basis der politischen und ökonomischen grundlegenden Umgestaltung, die Quelle der Demokratie, die unbedingte Voraussetzung des Aufbaus des Rechtsstaates ist, deshalb ist der Schutz der existierenden Eigentumsverhältnisse die wichtigste Aufgabe jedes Rechtssystems und eine der Hauptrichtungen der Tätigkeit des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika im besonderen.

So wurde beim Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die kollektive Beschwerde eingelegt von Staatsburger Menschikow W.G., Menschikow A.G., Majorow D.L., Majorow L.L., Wrabij W.S. über Verletzung ihres Verfassungseigentumsrechtrechts Eigentumsrecht infolge der Anwendung des Teiles 3 Punkt 3 Artikel 11 Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Über die Ordnung der Prüfungen bei der Durchführung der staatlichen Kontrolle (Aufsicht)» hinsichtlich der Verhängung von Strafsanktionen. Die angefochtene Norm verleiht die Steuerorgane und ihrer Beamten das Recht selbständig, ohne Rechtsspruch der gerichtlichen Organe, die Sanktionen in Form von der Auferlegung der Strafen zu verhängen und diese zwangsweise zu beitreiben, was zum Entzug des Eigentums sowohl der Bürger, als auch der Wirtschaftssubjekte führt. Die Antragsteller sind die Gründer vom gemeinsamen Gesellschaft mit beschränkter Haftung "Flagman". Die Steuerinspektion der Stadt Bendery des Staatlichen Steuerdienstes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hat die planmässige gemeinsame Prüfung der gegebenen Gesellschaft vorgenommen. Als Ergebnis der Kontrollmassnahme in Bezug auf die gemeinsame GmbH "Flagman" wurde der Beschluß über die Verhängung von Finanz- und Strafsanktionen gefasst. Nach Meinung der Antragsteller, durch der Handhabung der angefochtenen Norm wurden ihre Verfassungsrechte verletzt, die von Teilen 2 und 3 Artikel 37 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vorgesehen sind, laut denen der Eigentümer nach eigenem Ermessen besitzt, benutzt und verfügt über das ihm zugehörige Eigentum, und niemand kann das Eigentum, anders als nach dem Rechtsspruch entzogen sein.

Sich nach den früher abgegebenen rechtlichen Stellungnahmen und den Normen der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika richtend, ist das Verfassungsgericht zum Schluss gekommen, dass die Verhängung der Strafen im Auftrag der dazu durch die Gesetzgebungsakte befugten administrativen Organe nur im Falle der Anerkennung vom Verletzer seiner Schuld und seines Einverständnisses, die Strafe freiwillig ordnungsgemäß zu bezahlen, möglich ist. Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hat in seiner Entscheidung vom 10. Februar 2009 ¹ 02–Ï/09 die angefochtene Norm für nicht vereinbar mit Artikeln 18, 37 (Teil 2 und 3), 80 (Punkt 1, Teil 1 Punkt 2) der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika erklärt. 

In Anbetracht der besonderen Bedeutung solcher Form der Ausübung des Rechtes wie dessen Anwendung, sowie zwecks der Ausschließung der Fehler der Organe der staatlichen Macht und der Amtspersonen bei der Ausarbeitung der richtigen Richtung in der Rechtsschöpfungs- und  Rechtsanwendungstätigkeit, ist das Verfassungsgericht befugt zur Anträge der Subjekte, die das Recht haben das Verfassungsgericht einzugehen, offizielle Erklärungen seiner Beschlüsse zu geben. 

So beim Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika wurde der Antrag von Koretskaia W. W. - als Vertreterin der Antragsteller Menschikow W.G., Menschikow A.G., Majorow D.L., Majorow L.L., Wrabij W.S. - und der Antrag des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika auf Erläuterung der Entscheidung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 10. Februar 2009 ¹ 02.Ï/09 betrefflich der Prüfung der Verfassungsmässigkeit der Regelung des Teiles 3 Punkt 3 Artikel 11 Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Über die Ordnung der Prüfungen bei der Durchführung der staatlichen Kontrolle (Aufsicht)» hinsichtlich der Berechtigung der Organe der staatlichen Kontrolle (Aufsicht) zu den selbständigen Entscheidungen über Verhängung von Strafsanktionen gestellt.

Bürgerin Koretskaia W. W.  hat beim Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika den Antrag  auf Erläuterung der angegebenen Entscheidung gestellt, hinsichtlich ihrer  Geltung fur andere, ausser Steuer-, Organe der staatlichen Kontrolle (Aufsicht) hinsichtlich ihrer Berechtigung selbständige Entscheidungen über Verhängung von Strafsanktionen für den Verstoß gegen Steuer- und andere Gesetzgebung zu treffen. Das Verfassungsgericht hat im Urteil vom 12. März 2009 ¹ 07-O/09 festgestellt, dass die rechtliche Stellungnahme des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nicht nur fur die am konkreten verfassungsrechtlichen Streitfall beteiligten Parteien gilt, bei dessen Behandlung sie formuliert wurde, sondern auch für unbegrenzt weite Kreise der Personen, die Teilnehmer der behandelten Rechtsverhältnisse sind. So gilt die Entscheidung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 10. Februar 2009 ¹ 02.Ï/09 hinsichtlich der Unzulässigkeit der selbstständigen Entscheidungen über Verhängung von Strafsanktionen für den Verstoß gegen Steuer- und andere Gesetzgebung nicht nur für die Steuerorgane, sondern auch andere Organe der staatlichen Kontrolle (Aufsicht), befugt gemäß Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Über die Ordnung der Prüfungen bei der Durchführung der staatlichen Kontrolle (Aufsicht)» die staatliche Kontrolle (Aufsicht) durchzuführen.

Der Präsident der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in seinem Antrag auf Erläuterung weist darauf hin, dass angesichts der Annahme der Entscheidung des Verfassungsgerichtes eine Frage erhebt sich über die Möglichkeit der Auferlegung der Strafen von den Leitern der territorialen Steuerinspektionen des staatlichen Steuerdienstes des Finanzministeriums der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und ihren Stellvertreter im Falle des Schuldbekenntnises vom Verletzer und seines Einverständnisses die Strafe freiwillig ordnungsgemäß zu bezahlen. Außerdem meinte der Antragsteller, dass es eine Unbestimmtheit gibt betrefflich die Möglichkeit der Auferlegung der Strafen von den Chefs der territorialen Steuerinspektionen des staatlichen Steuerdienstes des Finanzministeriums der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und ihren Stellvertreter im Falle der Nichtanerkennung vom Verletzer seiner Schuld und seines Nichteinverständnises die Strafe freiwillig zu bezahlen zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Auferlegung der Strafe vorbehaltlich der Anwendung des außerordentlichen Rechtswegs der Verhängung von den nicht freiwillig bezahlten Strafen gemäß der Anforderungen des Artikels 37 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika. Das Verfassungsgericht hat im Urteil vom 12. März 2009 ¹ 07-O/09 festgelegt, dass die Leiter der territorialen Steuerinspektionen des staatlichen Steuerdienstes des Ministeriums der Finanzen der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und ihre Stellvertreter sind befugt, die Strafsanktionen in der vom Gesetz bestimmten Grose für den Verstoß Steuer- und anderer Gesetzgebung zu verhängen nur im Falle des Schuldbekenntnises vom Verletzer und seines Einverständnisses die Strafe freiwillig zu bezahlen. Im Falle der Nichtanerkennung vom Verletzer seiner Schuld und seines Nichteinverständnises die Strafe freiwillig zu bezahlen, die Organe der staatlichen Kontrolle (Aufsicht) aufgrund des Teils 3 Punkt 3 Artikel 10 des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Über die Grundlagen des Steuersystems in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» und der rechtlichen Stellungnahme des Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, die in der Entscheidung vom 10. Februar 2009 ¹ 02.Ï/09 geäußert ist, sollen das Gericht für die Annahme des entsprechenden Beschlusses angehen.

Unter den wichtigsten sozial-ökonomischen Rechten der Staatsbürger gibt es das Eigentumsrecht und das Recht auf Wohnung. Im Gesamten gewährleisten diese Rechte die Freiheit des Menschen in der ökonomischen Sphäre und ermöglichen ihm, seine Lebensinteressen zu schützen. In der Gesellschaft oft muss man die Menschenrechte gegen die ökonomische Willkür und soziale Ungerechtigkeit schützen, und der Staat ist verpflichtet, den Staatsbürgern die Möglichkeit zu gewährleisten, das Recht auf würdiges Leben zu schützen. Doch muss man dazu vernunftmäßig die Freiheit anderer Mitglieder der Gesellschaft  beschränken.

Die Berichtsperiode wird mit der stattlichen Anzahl der Ansuchen der Staatsbürger über den Schutz des Verfassungsrechtes auf Wohnung im Kontext der Gewährleistung und des Schutzes der Vollmachten des Eigentümers gekennzeichnet. Es zeugt, einerseits,  von der Wichtigkeit solcher sozialen Kategorie wie Wohnung und, andererseits, über das Streben der Staatsbürger, die Rechte auf Benutzung und Verfügung über den Wohnraum festzulegen.

So gingen die Bürger Rylov A.G., Solowijev W. W., Denisenko N.T., Bochkina N.I. das Verfassungsgericht mit den Klagen über den Verstoß gegen das Verfassungseigentumsrechtes auf Wohnräume an. Die Antragsteller meinen, dass ihre Rechte durch die Anwendung der Artikel 37, 38 Wohnungsgesetzbuches der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und des Artikels 309 des Bürgerlichen Gesetzbuches der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika verletzt wurden. Die angegebenen Bürger meinen, dass sie außerstande gesetzt sind, alle Rechte auf  Besitz, Benutzung und Verfügung über das ihnen gehörenden Eigentum geniessen, da andere Personen (Familienangehörigen des ehemaligen Besitzers oder ehemalige Mitglieder ihrer Familie) das Recht der Benutzung des dem Besitzer gehörenden Wohnraumes vorbehalten.

Das Verfassungsgericht meint, dass in dieser Situation der Zusammenstoß von zwei Rechten - vom Eigentumsrecht und Recht auf Wohnung entsteht, was zum Verstoß gegen die Rechte und Freiheiten einiger Personen auf Kosten von den Rechten und Freiheiten andere führen kann. Unterdes kann der Rechtsschutz einiger Rechte und Freiheiten der Verstoß oder die unbegründete Beschränkung anderer nicht zur Folge haben. Das Verfassungsgericht hat die rechtliche Position ausgesprochen, laut der die Rechtsverhältnisse, die betreffs der Ausübung der angegebenen Verfassungsrechte entstehen,   durch die gesetzgebende Regulierung mittels der feinen differenzierten Abgrenzung zwischen der Sphäre des Schutzes des Eigentumsrechtes und des Rechtes Wohnung und ihren Beschränkungen aufgrund des Gleichgewichts der Interessen aller Teilnehmer der entsprechenden Rechtsverhältnisse hergestellt werden sollen. Die Anerkennung der Priorität der Rechte des Besitzers des Wohnraumes oder der in diesem Raum wohnenden Mieter, sowie die gegenseitige Berücksichtigung ihrer Interessen, hängt von der richtigen Feststellung und Forschung aller tatsächlichen Umstände des konkreten Streites ab. Mit den entsprechenden Vollmachten dazu sind die Gerichte der allgemeinen Jurisdiktion ausgestattet, und das Verfassungsgericht regelt außschliesslich Rechtsfragen und bei der Durchführung der Verfassungspflege enthält sich der Feststellung und Forschung der tatsächlichen Umstände.  

Aufgrund des Obendargelegten wurden Verfahren in Sachen der Bürger Rylov A.G., Solovjev W. W., Denisenko N.T. eingestellt; in Bezug auf Bürgerin Bochkina N.I. wurde das Urteil des Verfassungsgerichtes über die Verweigerung der Annahme ihrer Klage zur Entscheidung gefällt.

Heute zwecks der maximalen Annäherung des Zustandes der Gewährleistung der Menschenrechte und Freiheiten den völkerrechtlichen Standards immer größer Rolle spielt das Institut des Beauftragten für Menschenrechte. In dem kleinen Zeitraum hat das Institut des Ombudsmanns die breite öffentliche Anerkennung gefunden, davon zeugen die zahlreichen Anrufen der Staatsbürger beim Apparat des Beauftragten für Menschenrechte in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika. Dem Ombudsmann ist das Recht auf Anrufung des Verfassungsgerichtes verliehen, und er aktiv übt dieses Recht für den Schutz der Rechte und Interessen der Staatsbürger aus.

Im Verfassungsgericht hat der Bevollmächtigte für die Menschenrechte in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Anfrage zur Prüfung der Verfassungsmässigkeit von Teil 2 Artikels 92 Wohnungsgesetzbuch der Moldauischen SSR hinsichtlich der Übereinstimmung mit Teil 1 Artikel 18, Artikel 25, Teil 1 Artikel 42 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika eingereicht. Der Anlass fur die Enrage wurde die Beschwerde vom Bürger Krjukov W.A. über die Verletzung seines Recht auf Wohnung bei Behandlung der bürgerlichen Sache vom Gericht der Stadt Dubossary und des Dubossary Bezirks sowie vom Obersten Gericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.  Der Antragsteller meint, entziehe die angefochtene Norm, wo diese festlegt, dass im Falle Ausreise des Mieters und der Mitglieder seiner Familie zum ständigen Wohnsitz in einem anderen Wohnort oder der Übersiedlung in einen anderen Wohnraum im selben Wohnort der Vertrag der Miete des Wohnraumes als annulliert ab dem Tag der Ausreise oder der Übersiedlung betrachtet wird, der jeweiligen betroffenen Person das Recht auf Wohnung. Außerdem widerspreche die angefochtene Norm dem vom Artikel 25 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ausgerufenen Recht des Bürgers auf Freizügigkeit, Auswahl des Aufenthaltsortes und des Wohnsitzes, welches von keinen Fristen beschränkt werde.

Nach der Behandlung der Anfrage des Bevollmächtigten für die Menschenrechte ist das Verfassungsgericht zum Schluss gekommen, dass die angefochtene Norm vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ist, denn die freiwillige Ausreise aus dem belegten Wohnraum zum ständigen Wohnsitz in einem anderen Wohnort oder der Übersiedlung in einen anderen Wohnraum im selben Wohnort zeugen vom Wunsch des Bürgers, die Geltung des früher geschlossenen Vertrags der sozialen Miete einzustellen und einen neuen Vertrag der Miete zu schließen. Die angefochtene Bestimmung kann solche Verfassungsrechte- und Freiheiten, wie das Recht auf Wohnung und Unzulässigkeit dessen willkürlichen Entzugs, die Bewegungsfreiheit und Auswahl des Wohnortes nicht verletzen, sowie keine Beschränkung der gegebenen Verfassungsrechte- und Freiheiten beinhalten.

In der Bearbeitung des Verfassungsgerichtes befindet sich auch die Anfrage des Beauftragten für Menschenrechte in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika uber die Prüfung der Verfassungsmässigkeit der Ordnung «Über Regeln zur Anmeldung, Abmeldung und Registrierung der Staatsbürger auf dem Territorium der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika», die von der Verordnung des Innenministers der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 26. August 2002 ¹ 249 bestätigt ist, hinsichtlich der Anmeldung, Abmeldung der Bürger auf dem Territorium der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und deren Erklärung fur nicht vereinbar mit Artikeln 18, 25, 45 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika. Nach Meinung des Antragstellers, die Bedingungen der Anmeldung und Abmeldung, die die Bürger verpflichten, die Aufenthaltsbewilligung auf dem Territorium der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika von den Organen der inneren Angelegenheiten oder anderen staatlichen Organen zu bekommen, beschränken das Recht der Staatsbürger auf die Bewegungsfreiheit und die Niederlassungsfreiheit, was der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und anderen internationalen Menschenrechtsakten widerspricht.

Der Staat kann auf den Lauf des sozial-öffentlichen Lebens einwirken, nur über bestimmte Geldmittel verfügend. Dazu existiert das System der Steuern, deren Lastentragung im Hauptgesetz des Staates festgelegt ist. Gerade die Steuern gewährleisten die Ausübung der sozialen, ökonomischen, defensiven und anderer Funktionen des Staates. Die Grenzen der Machtbefugnisse der Steuerorgane sollen mit der Berücksichtigung bestimmt sein, dass ihre Ausübung die Rechte und Freiheiten des Menschen und des Bürgers nicht diskriminiert und entzieht. Die Beachtung dieser Forderung ist eines der Merkmale des wahrhaft demokratischen Rechtsstaates. Zugleich, die Steuerzahler sind berechtigt, die Akte und die Anforderungen der Steuerorgane und ihrer Beamten nicht zu erfüllen, die mit der Gesetzgebung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nicht vereinbar sind, sowie sind berechtigt, ihre verletzten Rechte und berechtigten Interessen im Verfassungsgericht zu schützen.

Bürgerin Repchina E.I. hat beim Verfassungsgericht die Beschwerde über die Prüfung der Verfassungsmässigkeit von Punkt 2 Artikel 10 Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Republikanischen Budget 2007“ eingereicht. Bei der Registrierung der Gesellschaft mit beschränkter Haftung "Energostroikomplekt" hat die Steuerinspektion abgesagt, dem Antragsteller der Fiskalkode dieser juristischen Person zu verliehen, da Bürgerin Repchina E.I. Gründerin der Gesellschaft mit beschränkter Haftung "Russischer Nachrichtenagentur" Alkiona“ gleichzeitig sei, die in deren Einzahlungen ins Budget verschuldet sei. Der Antragsteller meint, dass durch die Anwendung der angefochtenen Norm das Recht auf freie Nutzung seiner Fähigkeiten und Eigentums für unternehmerische und andere durch Gesetz nicht untersagte ökonomische Tätigkeit, das vom Artikel 36 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vorgesehen sind, verletzt wurde.

Nach der Behandlung dieser Sache im Wesentlichen, hat das Verfassungsgericht in der Entscheidung vom 1. Juli 2008 ¹ 04-Ï/08 die angefochtene Norm für nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika erklärt, da laut Artikel 52 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika jeder verpflichtet ist, die Steuern und die lokalen Gebühren, die vom Gesetz bestimmt sind, zu zahlen. Deshalb ist der Staat befugt und verpflichtet, die Maßnahmen zur Regulierung der Steuerrechtsverhältnisse zwecks des Schutzes der Rechte und der berechtigten Interessen nicht nur der Steuerzahler, sondern auch anderer Mitglieder der Gesellschaft zu ergreifen.

Beim Verfassungsgericht wurde die Beschwerde des Bürgers Gudz O. E. über den Verstoß gegen seine Verfassungsrechte- und Freiheiten des Menschen und Staatsbürgers als Ergebnis der Anwendung von Teilpunkt a) Teil 1 Punkt 1 Artikel 10 Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zu Grundlagen des Steuersystems in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“ eingereicht.  Der Antragsteller ist der einzige Gründer der Gesellschaft mit beschränkter Haftung „Dediol und K“, wo eine planmässige dokumentarische Überprüfung betrefflich der Beachtung der Steuergesetzgebung durchgeführt wurde. Als Ergebnis der entdeckten Verstöße wurden die Finanz- und Strafsanktionen  über den angegebenen Bürger verhängt. Nach Meinung des Antragstellers, die verhängten Sanktionen im Gesamten um ein Vielfaches  über  die Summe der berechneten Steuern zählen. Deren Begleichung werde nicht nur zum Verlust des Einkommens, das zur Verfügung des Unternehmens blieb, führen, sondern auch zur Beschlagnahme der Aktiva, was die Unterbrechung der weiteren Unternehmertätigkeit unumgänglich zur Folge haben werde. Der Antragsteller meint, dass die Sanktionen des Strafcharakters, ausgehend von den Grundprinzipien des Rechtes, sollen den aus der Verfassung folgenden Anforderungen der Angemessenheit und Gerechtigkeit dem verursachten Schaden entsprechen. Sonst werden die Verfassungsrechte des Bürgers auf freie Nutzung der Fähigkeiten und des Eigentums für die unternehmerische und andere durch Gesetz nicht untersagte Tätigkeitdie, sowie das Recht des Bürgers frei, über seine Arbeitsfähigkeiten zu verfügen, grob verletzt.

Das Verfassungsgericht ist, nach der Behandlung der Sache im Wesentlichen, zum Schluss gekommen, dass die gesetzlichen Maßnahmen der Verantwortlichkeit für Steuerrechtsverletzungen nicht als verfassungswidrig betrachtet werden können. Die Nichterfüllung von den Steuerzahlern der rechtmäßigen Forderungen und Regelungen des Staates bezüglich der Bezahlung der Steuern führt zum Verstoß gegen die Interessen anderer Mitglieder der Gesellschaft, in der Regel sozial schutzloser, sowie gegen die des Staates, das heißt es werden solche Prioritäten des Steuersystems, wie ihre Orientiertheit auf das Wohl und den Nutzen der Bevölkerung, die Befriedigung der Finanzbedürfnisse des Staates, die rechtmäßige Verteilung des Einkommens und den nationale Reichtum verletzt. In der Entscheidung vom 7. Oktober 2008 ¹ 07–Ï/08 hat das Verfassungsgericht die angefochtenen Bestimmungen des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zu Grundlagen des Steuersystems in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“, welche die Verhängung uber Steuerzahler von Finanz- und Strafsanktionen vorsehen, für vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika erklärt.

Zur Zeit nimmt der gerichtliche Schutz den zentralen Platz unter allen Formen des Schutzes der Menschenrechte ein  und ist die Hauptweise der Wiederherstellung der verletzten Rechte. Das Recht auf den gerichtlichen Schutz ist ein Element  des verfassungsrechtlichen Status der Person und bestimmt die Prinzipien der Wechselbeziehungen des Menschen, der Gesellschaft und des Staates.

Bürger Kozlovskij A.A. hat die Klage über die Verletzung des Verfassungsrechtes auf gerichtlichen Schutz  beim Verfassungsgericht eingereicht. Im Urteil des Obersten Gerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 5. April 2006 war Bürger Kozlovskij A.A. des Mordanschlages aus Habgier schuldiggesprochen und zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Laut Teil 5 Artikel 306 Strafprozessordnung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika tritt das Urteil in Rechtskraft ab Datum dessen Verkündigung, der Berufung und Anfechtung im Wege der Kassation unterliegt nicht. Bürger Kozlovskij A.A. behauptet, dass infolge der Anwendung in seiner Sache der vorliegenden Norm er außerstande gesetzt ist, die Kassationsklage über das Urteil einzulegen, die Prüfung dessen Gesetzlichkeit von der übergeordneten gerichtlichen Instanz zu fordern. Der Antragsteller ersucht, diese Norm fur nicht vereinbar mit Artikeln 16, 21 und 46 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu erklären.

In der Entscheidung vom 18. November 2008 ¹ 09-Ï/08 ist das Verfassungsgericht zum Schluss gekommen, dass die Bestimmungen von Teil 5 Artikel 306 Strafprozessordnung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika mit Artikel 46 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nicht übereinstimmen, da die angefochtene Norm die Möglichkeit der Revision im Wege der Kassation der Gesetzlichkeit und Begründetheit der Gerichtsentscheidung durch noch eine gerichtliche Instanz zwecks der Berichtigung der möglichen Justizirrtümer  ausschließt. Der Entzug der Interessenten des Rechtes im Wege der Kassation der Berichtigung der möglichen Fehler, die das Gericht bei der Urteilsfällung beging, zu erwirken, behindert auch die volle Realisierung jener Bestimmungen der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, die die Pflicht des Staates vorsehen, die Rechte und Freiheiten des Menschen und des Bürgers wahrzunehmen.

Später, beim Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika wurde der Antrag des Beauftragten fur Menschenrechte in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika eingereicht im Teile deren Erstreckung auf die Personen, die in der Periode vor der Annahme der genannten Entscheidung verurteilt wurden, sowie uber die Moglichkeit der Realisierung von solchen Personen des Verfassungsrechtes auf Prufung der Gesetzlichkeit der gefallten Urteile in der Revisionsordnung von der ubergeordneten gerichtlichen Instanz.

Im Urteil uber die Erlauterung der angegebenen Entscheidung hat das Verfassungsgericht darauf hingewiesen, dass die fur nicht vereinbar mit der Verfassung erklarten Bestimmung der Teil 5 Artikel 306 Strafprozessgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika dessen Rechtskraft ab 18. November 2008 verloren hatte, und dass die gefällte Entscheidung deren Geltung auf die zukunftige Periode erstreckt und keine Ruckkraft hat. Die rechtsanwendenden Beschlusse der Gerichte, gegrundet auf der fur nicht vereinbar mit der Verfassung erklarten Bestimmung, sind in Bezug auf die Personen, die nicht die Teilnehmer des Verfassungsgerichtsverfahrens waren, zu revidieren, wenn die Urteile der Gerichte in Gesetzeskraft getreten, aber teilweise erfullt oder nicht erfullt sind. Solche Revision ist nur aufgrund der Willensausserung der interessierten Subjekte und der Berucksichtigung der Forderungen der Fachgesetzgebung moglich.

In  Bearbeitung  des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika befindet sich die Klage Bürgers Karajani N.I. über den Verstoß gegen die Verfassungsrechte und Freiheiten, der ein Ergebnis der Anwendung der Teile 2 und 3 Artikel 221 Strafprozessordnung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika sei. Aufgrund der angefochtenen Norm wurde die Strafsache gegen den Antragsteller aus den gerichtlichen Organen dem Staatsanwalt der Stadt Tiraspol für die Behebung der wesentlichen Verstöße gegen das Recht auf Schutz zurückgegeben. Nach Meinung des Antragstellers, die Behandlung der Sache nicht vom Gericht, sondern vom Staatsanwalt (Anklagebehörde) verletzt  das Recht des Beschuldigten auf gerichtlichen Schutz, da nur das Gericht die Sache im Wesentlichen behandeln kann, sowie beraubt dessen des Rechts auf rechtmäßige Gerichtsverhandlung , was mit den Prinzipien der Vehandlung, Gleichberechtigung der Beteiligten und Präsumtion der Nichtschuld nicht vereinbar ist.

In der Berichtsperiode hat das Verfassungsgericht die  Urteile über die Verweigerung der Annahme zur Entscheidung der Ansuchen des Gewerkschaftsbundes Pridnestrovies, des Bürgers Pene Å.G., sowie der kollektiven Klage der Bürger Kipruscheva W. À., Kiprusheva O. W., Borisov M. S., Golovataja T.M., Mishenko W.G., Dubchak S.I. und Lobacheva E.G. als nicht vereinbar mit dem Kriterium der Zulässigkeit. Die Klagen der Bürger Potsela W.N. und Jeni J.W. wurden als nicht vereinbar sowohl mit dem Kriterium der Zulässigkeit, als auch der Zuständigkeit aufgrund der Forderungen des Verfassungsgesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika" zur Entscheidung nicht angenommen.

2. Die unbedingte Voraussetzung des Aufbaus des Rechtsstaates ist die Ausübung von den Organen der staatlichen Macht ihrer Machtbefugnisse. Die Organe der staatlichen Macht sollen an der Stärkung der Herrschaft des Rechtes, der Gesetzlichkeit, dem Werden und der nachhaltige Entwicklung des Rechtsstaates aktiv teilnehmen.

In der Berichtsperiode wurde das Recht auf Anrufung des Verfassungsgerichtes vom Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, dem Obersten Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, dem Beauftragten für Menschenrechte der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ausgeübt.

Laut Artikel 70 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ist der Präsident der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika wie das Staatsoberhaupt ein Garant der Verfassung, der Rechte und Freiheiten des Menschen und des Bürgers, gewährleistet das vereinbarte Funktionieren und die Wechselwirkung zwischen den Organen der staatlichen Macht. Die notwendige Bedingung der Achtung der Rechte und Freiheiten des Menschen und des Bürgers ist die Ordnung, bei der alle Organe der staatlichen Macht ihre Verfassungspflichten  im Rahmen ihres Kompetenzbereiches erfüllen und in die Tätigkeit einander nicht einmischen. Solche Ordnung im Staat soll der Präsident zu gewährleisten. Ihm ist die Pflicht auferlegt, die Verfassung zu schützen und, danach zu streben, dass alle Rechtsakte mit dem Hauptgesetz des Staates vereinbar sind. Dazu sind ihm von der Verfassung die besonderen Vollmachten erteilt, ein von denen ist das Recht des Präsidenten auf Anrufung des Verfassungsgerichtes.

In der betrachteten Periode hat die Zahl der Anrufungen des Verfassungsgerichtes vom Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika wesentlich zugenommen. Die Anrufungen des Staatsoberhauptes wurden meistens den Fragen der konkreteren und juristisch richtigeren Aufteilung der Machtbefugnisse zwischen den Organen der vollziehenden und gesetzgebenden Macht gewidmet.

Die Frage der Teilung der Kompetenzen zwischen den Zweigen der Staatsmacht war ein Gegenstand der Anfrage des Präsidenten über die Prüfung der Verfassungsmässigkeit vom Punkt 1 Artikel 24 und Teil 2 Punkt 1 Artikel 26 Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zu Massenmedien”. Der Antragsteller meint, dass die Ausstattung den Obersten Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und den Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika mit der Befugnis, die Fernseh- und Rundfunkorganisationen und andere Massenmedien zu gründen, widerspricht dem Artikel 66 und dem Punkt 2 Artikel 73 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, wo das ausführliche Verzeichnis der Ämter  festgelegt ist, die vom Präsidenten und vom Obersten Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika konstituiert sein kann.

Nach der Behandlung dieser Enrage ist das Verfassungsgericht zum Schluss gekommen, dass die angefochtenen Bestimmungen des Gesetzes „Zu Massenmedien” widersprechen der Verfassung nicht, denn der Oberste Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und der Präsident der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, wo sie an den Verhältnissen bei der Gründung der staatlichen Massenmedien und Gewährleistung ihrer Tätigkeit teilnehmen, treten als Subjekte der zivilrechtlichen Verhältnisse auf. Nach Meinung des Verfassungsgerichtes gehören die Massenmedien zu den Organen der staatlichen Macht und Verwaltung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nicht, verfügen diese über die staatlichen Gewaltvollmachten nicht, folglich ist der Hauptredakteur der staatlichen Massenmedien kein höchster Beamter des staatlichen Organes und gehört ins Verzeichnis der höchsten Beamten nicht, deren Ordnung der Ernennung von den Teilpunkten å), æ) des Punktes 3 Artikel 62 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vorgesehen ist.

So nach der Behandlung dieser Sache im Wesentlichen erklärte das Verfassungsgericht in der Entscheidung vom 9. September 2008  ¹ 05-Ï/08 die angefochtenen Bestimmungen für vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.

Am 21. Oktober 2008 wurde vom Verfassungsgericht die Sache über die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des Artikels 86 Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» behandelt. Die angefochtenen Normen auferlegen dem Präsidenten die Pflicht, die Lücke in der gesetzgebenden Regulierung der gesellschaftlichen Beziehungen zu schliessen, entstanden infolge der Annahme des Beschlusses vom Verfassungsgericht. Nach Meinung des Antragstellers, die Annahme der Gesetzgebungsakte, laut denen das Recht von einer der Zweige der Macht in ihre Pflicht transformiert ist, hat zur Folge die Verletzung des Systems der Verfassungsrechte und Pflichten der Organe der staatlichen Macht und, daher, den Verstoß gegen das Gewaltenteilungsprinzip.

Nach den Ergebnissen der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit der angefochtenen Bestimmung ist das Verfassungsgericht in der Entscheidung vom 21. Oktober 2008 ¹ 08-Ï/08 zum Schluss gekommen, dass Teilpunkte á), â) Punkt 1,  Punkt 2 Artikel 86 Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» sollen als nicht widersprechend der Verfassung betrachtet werden, da im Falle des Entstehens einer Lücke in der Gesetzgebung als Ergebnis der Erklärung vom Verfassungsgericht des Rechtsakts fur verfassungswidrig die Organe der staatlichen Macht und die Amtspersonen, die den vorliegenden Akt angenommen haben, verpflichtet sind, den Rechtsspruch zu vollziehen, videlicet im Rahmen des Kompetenzbereiches, die Maßnahmen  zur Schliessung der entstandenen rechtlichen Lücke zu ergreifen, das heißt die Abänderung zum Rechtsakt vorzunehmen, den neuen Rechtsakt zu erlassen und so weiter. Inzwischen sollen die Bestimmungen des Teilpunktes a) Punkt 1 Artikel 86 des angegebenen Gesetzes als verfassungswidrig betrachtet werden, da die vorliegende Rechtsnorm dem Präsidenten die Pflicht  auferlegt, im Falle des Entstehens der Lücke in der gesetzgebenden Regulierung der gesellschaftlichen Beziehungen, entstanden als Ergebnis des Beschlusses des Verfassungsgerichtes, die vorliegende gesetzgebende Lücke zu schliessen, unterdes laut Teil 1 Punkt 1 Artikel 59 der Verfassung der Oberste Rat ist ein einziges Gesetzgebungsorgan der staatlichen Macht in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.

Auf Ansuchen des Obersten Rats hat das Verfassungsgericht das Urteil uber die Erlauterung  der Entscheidung vom 21. Oktober 2008 ¹ 08.Ï/08. Nach Meinung des Antragstellers konne die Pflicht der Einbringung der Gesetzesentwurfe, gerichtet darauf, die fruher angnommenen Gesetze in die Ubereinstimmung mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in Zusammenhang mit der Entscheidung des Verfassungsgerichtes zu bringen, auf den Obersten Rat nicht gesetzt werden, da das Oberste Rat als organisierter Gesamtheit in allen Stadien des Gesetzschöpfungsverfahrens nicht teilnimmt.

Das Verfassungsgericht erläuterte, dass die rechtliche Position, die in der angegebenen Entscheidung dargelegt ist, erstreckt sich nicht nur auf den Obersten Rat, aber auch und auf andere Organe der staatlichen Macht und der Verwaltung. Die Organe der staatlichen Macht und Verwaltung konnen uber keine Vorteile in diesem Fall verfugen, deshalb soll die Pflicht, die Gesetze und andere normative Rechtsakte, angenommen vom Obersten Rat, in die Ubereinstimmung mit der Verfassung zu bringen, auf den Obersten Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika als einziges Gesetzgebungsorgan, das die gegebenen Rechtsakte annahm, gesetzt werden. Dabai soll die rechtsschopfende Tatigkeit der Abgeordneten, gerichtet auf das Bringen der Gesetzgebungsakte in die Ubereinstimmung mit der Verfassung nicht als Zwang der Abgeordneten betrachtet werden, mit entsprechenden Initiativen der Gesetzgebung aufzutreten.

Der Präsident hat im Verfassungsgericht die Anfrage betrefflich der Prüfung der Verfasungsmässigkeit von Artikel 81 Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“ hinsichtlich der Forederungen zur Form und zum Inhalt der Beschlusse des Verfassungsgerichtes.

Nach der Bahandlung der Sache im Wesentlichen ist das Verfassungsgericht in der Entscheidung vom 29. Januar ¹ 01-Ï/09 zum Schluss gekommen, dass die Regelung des Punktes 1 Artikel 81 des angefochtenen Gesetzes im Teile der Annahme der Entscheidung im Namen der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gilt ausschliesslich für Entscheidungen des Verfassungsgerichtes, aber sonst für verfassungswidrig betrachtet werden soll. Ausserdem hat das Verfassungsgericht festgestellt, dass es nicht möglich schiene, die durch Punkt 2 Artikel 81 Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“ festgelegte Form der Entscheidungen zu den Sachen über die Erläuterung der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika mit der gleichzeitigen Einführung der Pflicht des Verfassungsgerichtes, die jeweiligen Entscheidung in der bestimmten Reihenfolge der Angaben darzulegen, zu verwenden, da die Entscheidungen des Verfassungsgerichtes zu solchen Sachen in deren Motivierungs- und Resolutionsteile ein Ganzes vorstellen.

Das Verfassungsgericht, betrachtend Punkt 2 Artikel 81 des Gesetzes im Teile der Feststellung durch das Verfassungsgericht in seinen Beschlüssen der Tatumstände der Sache, die Darlegung der Beweise, der Schlussfolgerungen des Gerichtes über diese Tatumstände findet, dass diese Forderungen mit dem Punkt 5 des Artikels 87 der Verfassung, welcher lautet, dass das Verfassungsgericht ausschliesslich die Fragen des Rechtes regelt und sich bei der Ausübung des Verfassungsgerichtsverfahrens der Feststellung und Ermittlung der Tatumstände enthalten soll. Ausserdem hat das Verfassungsgericht darauf hingewiesen, dass laut Punkt 1 Artikel 86 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika das Verfassungsgericht ein Organ der Verfassungskontrolle ist und die Beachtung des Prinzips der Gewaltteilung gewährlestet, und nicht befugt ist, sich in den Kompetenzbereich anderer Machtorgane einzumischen. Also Teil 6 Punkt 2 Artikel 81 des zu betrachtenden Gesetzes, der die Forderung über die Notwendigkeit enthalt, im resolutiven Teile der Entscheidung das Organ, das zur Vollziehung der Entscheidung befugt ist, zu bezeichnen, ist nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika. Teil 7 Punkt 2 Artikel 81 Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“, welcher lautet, dass die zusammenfassende Entscheidung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika von allen Richtern, die an der Abstimmung teilnahmen, unterschrieben werden soll, wurde für vereinbar mit der Verfassung erklärt.

In der Berichtsperiode wurde beim Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika der Antrag des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika über die Erklärung der Entscheidung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 27. März 2007 ¹03-Ï/07 über die Erläuterung des Teiles 2 Punkt 2 Artikel 77 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika eingereicht.

Der Antragsteller meint, dass aus der durch das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika erteilten Erläuterung folge, dass die Chefs der Verwaltungen der Dörfer (der Siedlungen) gleichzeitig die Abgeordneten der Bezirks- und Dorfs- (Siedlungs-) Räte der Volksabgeordneten sind und dabei die Führung der Dorfs-(Siedlungs-) Räte der Volksabgeordneten ausüben. Doch enthalte der Punkt 2 Artikel 77 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika keine Regelungen darüber, dass der Chef der Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) Mitglied des Rates der Volksabgeordneten des Dorfes (der Siedlung) ist und diesen leitet. Laut Teil 2 Punkt 2 Artikel 77 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, sind die von der Bevölkerung der entsprechenden Territorien gewählten Chefs der Verwaltungen der Dörfer (Siedlungen) die Abgeordneten des Bezirksrates der Volksabgeordneten. Nicht enthalten sind die Regelungen über das Angehören des Chefs der Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) zum Dorfs- (Siedlungs-) Rat der Volksabgeordneten auch in anderen Normen der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.             

Nach der Bechandlung des Antrags des Presidenten uber Erlauterung ist das Verfassungsgericht zum Schluss gekommen, dass das Recht des Chefs der Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) der Abgeordnete des Bezirks- und Dorfs- (Siedlungs-) Rats der Volksabgeordneten zu sein und diesen leiten entspringt den Bestimmungen  der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika. Das Recht der Vereinigung vom Chef der Verwaltung des Dorfes (der Siedlung)  der Ämter des Chefs der Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) und des Leiters des entsprechenden Rates der Volksabgeordneten, gewährt ihm vom Gesetz und Verfassung, entspringt der Natur der lokalen Selbstverwaltung auf dem entsprechenden territorialen Niveau und ist eine Garantie der Übereinstimmung und der Effektivität des Funktionierens der Organe der lokalen Selbstverwaltung und der Organe der lokalen staatlichen Verwaltung. Auch im Urteil vom 19. Juni 2008 ¹ 04-Î/08 hat das Verfassungsgericht darauf hingewiesen, dass in der Entscheidung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 27. März 2007 ¹ 03.Ï/07 war die Unstimmigkeit in der Bezeichnung des Chefs der Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) gemacht worden, die zu korrigieren ist, das heist in Teilen 4, 6, 6 Punktes 4 und im Punkt 1 des resolutiven Teiles der Entscheidung ist anstelle der Wörter „die staatliche Verwaltung“ im entsprechenden Kasus "die Verwaltung" zu lesen.

Die effiziente Tätigkeit der Organe der staatlichen Macht kann nur mittels der rechtmäßigen, ausgewogenen Finanzpolitik des Staates erreicht sein. Zur Zeit befindet sich in der Bearbeitung des Verfassungsgerichtes die Anfrage des Hauptes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika  uber die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit von Punkt 7 Artikel 1 Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 8. August 2008 ¹ 532.ÇÈÄ-IV «Zur Eintragung von Änderungen und Ergänzungen zum Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum republikanischen Budget 2008». Nach Meinung des Antragstellers, die angefochtene Norm wurde unter Verletzung von Teil 1 Punkt 2 Artikel 98 Verfassung und von Teil 3 Punkt 1 Artikel 31 Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zu Gesetzgebungsakten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» angenommen, dass, erstens, den Zustand der staatlichen unitären Unternehmen verschlimmert hat, und, zweitens, wurde der angefochtenen Norm die Rückwirkung gegeben, was den Forderungen der Verfassung widerspricht.

In der Bearbeitung des Verfassungsgerichtes befindet sich auch die Anfrage des Präsidenten uber die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit der einzelnen Regelungen des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zur Zentralbank der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» und der Dienstordnung des Obersten Rats der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika. Nach Meinung des Antragstellers, widerspricht die im Gesetz «Zur Zentralbank der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» festgelegte Befugnis des Obersten Rats, den ersten Stellvertretenden Vorsitzenden der Zentralbank zu ernennen, der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, da diese die Teilnahme an der Tätigkeit der Zentralbank des Staates auf  paritätischer Grundlage von zwei Zweigen der staatlichen Macht - der vollziehenden und der gesetzgebenden - vorsieht. Außerdem meint der Präsident, dass man aus der Analyse der Befugnisse der gesetzgebenden und vollziehenden Zweige der Macht in Bezug auf die Zentralbank uber den Prioritätscharakter der Befugnisse des Obersten Rats zum Schluss kommen kann, während die Befugnisse des Präsidenten den formalen Charakter haben.

Die Frage der Abgrenzung der Vollmachten zwischen den Zweigen der staatlichen Macht war auch der Anfrage des Präsidenten uber die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit der einzelnen Bestimmungen des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zu Aufträgen der Wähler» und des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 3. Oktober 2008 ¹ 562.ÇÈÄ-IV «Zur Eintragung von Änderungen und Ergänzungen ins Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum Haushaltssystem in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» hinsichtlich der Übereinstimmung mit Artikel 6, Teil 2 Artikel 31, Punkt 2 Artikel 55, Teilpunkt á) Punkt 2 Artikel 62, Punkt 5 Artikel 63, Artikel 66, Teil 2 Punkt 1 Artikel 96, Punkten 1 und 4 Artikel 97, Punkt 3 Artikel 98 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zugrunde gelegt.

Der Präsident hat beim Verfassungsgericht die Anfrage uber die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit  von Punkt 3 Artikel 1 Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 28. Januar 2009 ¹ 659.ÇÈÄ-IV «Zu Änderungen und Ergänzungen zum Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zur Arbeitsvergütung der Arbeiter der Haushaltssphäre und Besoldung der Militärpersonen und der gleichgestellten nach den Bedingungen der Auszahlung der Besoldung Personen» eingereicht. Seiner Meinung nach verleiht die angefochtene Norm  den Obersten Rat das Recht, die zusätzlichen Zuschläge und Aufgelder zum Arbeitslohn nicht nur den Mitarbeitern des Staatsdienstes fur Finanzmonitoring festzulegen, sondern auch dessen Direktor. Der Präsident meint, dass der Oberste Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika seine Vollmacht in diesem Fall überschritten und in den Kompetenzbereich des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika eingegriffen hat.

In der Bearbeitung des Verfassungsgerichtes befindet sich auch die Anfrage des Präsidenten uber die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit  von Punkt 4 Artikel 1 Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 17. Januar 2008 ¹ 384.ÇÄ-IV «Zur Eintragung der Ergänzungen ins Bürgerliche Gesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» in der Wechselbeziehung zum Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zur Entstaatlichung und Privatisierung» hinsichtlich der Übereinstimmung mit Artikel 6, Punkt 5 Artikel 63, Artikel 73 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika. Nach Meinung des Antragstellers, beschränkt die im Gesetz «Zur Entstaatlichung und Privatisierung» festgelegte Ordnung der Verpachung des Eigentums (die Sachmiete) das Recht der vollziehenden Organe der staatlichen Macht, die die Eigentümerrechte im Namen der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ausüben, selbständig Entscheidungen über die denen zuständigen Fragen zu treffen.

Ausserdem hat das Verfassungsgericht das Verfahren hinsichtlich der Erläuterung des Punktes 1 Artikel 77 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika im Teile der Bestimmung der Rechtslage der Räte der Volksabgeordneten der Städte, Bezirke, Dörfer (Siedlungen), welche die Verwaltungsbezirke der Republik sind, im einheitlichen System der repräsentativen Organe der staatlichen Macht auf Anfrage des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in Zusammenhang mit der Abberufung der Anfrage vom Antragsteller eingestellt.

Das Verfassungsgericht hat die Annahme zur Entscheidung der Anfrage des Prasidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zur Auslegung des Teiles 2 Artikel 82 in Wechselbeziehung zu den Normen des Punktes 3 Artikel 86 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika wegen der Unzuständigkeit der in der Anfrage gestellten Frage verweigert.

In letzter Zeit gibt es immer öfter zwischen dem Obersten Rat und dem Präsidenten eine Unbestimmtheit in der Abgrenzung ihrer Kompetenzen und Befugnisse, was zur Folge die Streite auf verschiedenen Gebieten der gesellschaftlischen Beziehungen hat - in der Sphäre der Sicherheitsorgane, der Regulierung der Landbeziehungen, der lokalen Selbstverwaltung und so weiter.

So hat der Oberste Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika beim Verfassungsgericht den Antrag betrefflich der Beilegung der Streitsache über den Kompetenzbereich zwischen dem Obersten Rat und dem Präsidenten in den Fragen der Errichtung, Bestimmung der Befugnisse und Tätigkeit der Organe der Sicherheit eingereicht. Durch die Verordnung des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 17. Januar 2007 ¹ 75 „Zur Bewilligung der Regelung über den Sicherheitsrat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“ wurde der Rat der Sicherheit der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gebildet, dem der Status des Organes der staatlichen Macht zugeteilt ist. Nach Meinung des Obersten Rats der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, habe der Präsident der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, wo er den Sicherheitsrat errichtete und diesen mit Befugnissen mittels der Verabschiedung des gesetzesbezogenen Ausführungsrechtsakts ausstattete, die Regelungen des Artikels 93 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika verletzte und einen Einfall in den Kompetenzbereich des Obersten Rats der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika betrefflich der gesetzgebenden Entscheidung der Fragen, verbunden mit der Bildung und Tätigkeiten der Organe und Sicherhaitskräfte, begangen.

Als Ergebnis der Behandlung des Antrags des Obersten Rats der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ist das Verfassungsgericht im Urteil vom 23. Oktober 2008 ¹ 06-O/08 zum Schluss gekommen, dass im Rahmen dessen Behandlung das Verfassungsgericht die Verfassungsmäßigkeit der Verordnung des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika prüfen muss, die der Gegenstand des Streitigkeit über den Kompetenzbereich ist. Laut Teil 2 Artikel 100 Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“ ist die Behandlung der Sache über die Übereinstimmung mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika des Rechtsakts, der der Gegenstand der Streitigkeit über den Kompetenzbereich ist, nach dem Inhalt dessen Normen, Form, Ordnung dessen Unterzeichnung, der Annahme, Veröffentlichung oder Inkraftsetzung nur aufgrund einer Sonderanfrage und entsprechend der Ordnung der Behandlung betrefflich der Verfassungsmässigkeit  der Rechtsakte möglich. In diesem Zusammenhang hat das Verfassungsgericht der Annahme zur Entscheidung des Antrags des Obersten Rats verweigert.

Bei der Behandlung des Antrags des Obersten Rats betrefflich der Beilegung der Streitsache zwischen dem Obersten Rat Obersten Rat und dem Präsidenten um Kompetenz in den Fragen der Bestimmung der Befugnisse und der Kompetenzen der Organe der Staatsmacht und der Organe der lokalen Selbstverwaltung auf dem Gebiet der Regulierung der Landbeziehungen hat das Verfassungsgericht im Urteil vom 13. März  2009 ¹ 06-Î/09  dessen rechtliche Stellungnahme bestätigt und ist zum Schluss gekommen, dass die im Antrag gestellte Frage vom Verfassungsgericht im Rahmen der Prozedur des Verfassungsgerichtsverfahrens über die Behandlung der Kompetenz-Streiten kann nicht entschieden werden, sonst überschreitet das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Grenzen der Prüfung, die von Artikel 100 des Verfassungsgesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» bestimmt sind. Als Ergebnis der Behandlung des Antrags des Obersten Rats hat das Verfassungsgericht das Verfahren eingestellt.

In der Berichtsperiode wurde beim Verfassungsgericht drei Anfragen des Obersten Rats der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika um die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit der  Erlasse des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika eingereicht.

Das Verfassungsgericht hat die Enrage des Obersten Rats der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika betrefflich die Prüfung der Verfassungsmässigkeit der einzelnen Regelungen der Verordnungen des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 28. März 2007 ¹ 249; vom 26. Dezember 2006 ¹ 747; vom 21. März 2007 ¹ 236; vom 22. November 2006 ¹ 676 mit den Änderungen, eingebracht durch die Verordnung des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 10. Juli 2007 ¹ 466; vom 28. März 2007 ¹ 250; vom 28. Februar 2007 ¹ 181 mit den Änderungen und Ergänzungen, eingebracht durch die Verordnungen des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 10. Juli 2007 ¹ 465, vom 12. Mai 2008 ¹ 271; vom 7. Mai 2007 ¹ 334 mit den Änderungen, eingebracht durch die Verordnung des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 21. Mai 2008 ¹ 309, über die Bewilligung der Strukturen und etatmässigen Anzahl der staatlichen Verwaltungen der Städte, Bezirke, Dörfer, Siedlungen der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika behandelt. Nach Meinung des Antragstellers, sind die Räte der Volksabgeordneten der Dörfer (Siedlungen), die Chefs der Verwaltungen der Dörfer (Siedlungen) die Organe (Beamten) der lokalen Selbstverwaltung, eingeschlossen ins System der repräsentativen Organe der staatlichen Macht. Daher lässt die Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Möglichkeit des Einschlusses der Verwaltungen der Dörfer (Siedlungen) ins System der Organe der vollziehenden Macht und der Bestimmung ihrer strukturellen Unterordnung den staatlichen Verwaltungen und dem Präsidenten, einschließlich in den Fragen der Bestimmung der Struktur und des Stellenplanes, nicht zu.

Nach der Behandlung der Sache im Wesentlichen ist das Verfassungsgericht in Der Entscheidung vom 24. Februar ¹ 03-Ï/09 zum Schluss gekommen, dass tatsächlich die angefochtenen Normen die vollziehenden Machtorgane auf der Ebene der Dörfer (Siedlungen) errichten, was stimmt mit Artikel 78 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nicht überein. Dadurch bestätigte das Verfassungsgericht die früher in der Entscheidung vom 27. Marz 2007 ¹ 03-Ï/07 ausgesprochene rechtliche Position, laut deren auf der Ebene des Dorfes (der Siedlung) die vollziehenden Organe der staatlichen Macht nicht errichtet, sondern nur die repräsentativen Organe der staatlichen Macht und Organe der lokalen Selbstverwaltung gebildet werden, die mit unterschiedlichen Kompetenzen ausgestattet sin.  In diesem Fall kann das Prinzip der Gewaltteilung nicht anwendbar sein, also kann man auf der Ebene des Dorfes (der Siedlung) nur über die Abgrenzung der Funktionen, Vollmachten und des Kompetenzbereiches zwischen den repräsentativen Organen der staatlichen Macht und den Organen der lokalen Selbstverwaltung, mit der Errichtung der Verantwortung und des Schemas ihrer Wechselwirkung miteinander sprechen. Also erklärte das Verfassungsgericht die angefochtenen Bestimmungen für nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.

Der Oberste Rat hat beim Verfassungsgericht die Anfrage über Prüfung der Verfassungsmäßigkeit des Erlasses des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 15. August 2002 ¹ 498 «Über Schaffung des Einheitlichen (globalen) Systems der unifizierten (personifizierten) Registrierung der Daten über natürliche und juristische Personen in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika», des Teilpunktes ã) Punkt 3 des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 21. Dezember 2007 ¹ 838 «Über Errichtung der Migrationskontrolle auf dem Territorium der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» und der Beilage ¹ 1 dazu, der Verordnung des Ministeriums für Innere Angelegenheiten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 28. Oktober 2003 ¹ 319 «Über Erstellung des Computerprogramms "Litso"» hinsichtlich der Übereinstimmung mit Artikel 6, Teiles 1 Artikel 18, Teil 1 Artikel 24, Teil 2 Artikel 29, Artikeln 43, 55, Punkt 2  Artikel 62, Punkt 2 eingereicht.

Nach der sachlichen Behandlung der Sache hat das Verfassungsgericht festgestellt, dass die Pflicht der Organe der staatlichen Macht, die Daten über das Privat- und Familiengeheimnis und andere Personalien über den Bürger ohne sein Einverständnis für Schaffung des Einheitlichen (globalen) Systems der unifizierten (personifizierten) Registrierung zur Verfügung zu stellen, dem Teil 1 Artikel 24 und dem Teil 2 Artikel 29 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika widerspricht. Sich nach der Norm von Teil 1 Punkt 2 Artikel 72 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika richtend ist das Verfassungsgericht zum Schluss gekommen, dass die Rechtsverhältnisse, die kraft des direkten Hinweises der Verfassung oder des Gesetzgebungsaktes der Regulierung ausschließlich von den Verfassungsgesetzen und Gesetzen unterliegen, von den gesetzesbezogenen Rechtsakten nicht reguliert werden können. Infolgedessen soll sich die Bildung der staatlichen Informationsressourcen, darunter des Computerprogramms "Litso" den vom Gesetzgebungsakt bestimmten Regeln untergeordet sein.

Gemäß Punkt 2 der Verordnung des Ministeriums für Innere Angelegenheiten vom 28. Oktober 2003 ¹ 319 und Beilage ¹1 dazu ist das zusätzliche Schutzmittel zum Pass des Staatsbürgers der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika - der Strich-Code - bestimmt. Nach Meinung des Verfassungsgerichtes hat die obligatorische Eintragung des Strich-Codes in den Pass eine besondere soziale Bedeutsamkeit und direkt betrifft die Rechte und legitimen Interessen der Staatsbürger, also die rechtliche Bestimmung des Begriffes des Strichcodes und das Verzeichnis der Daten, die der Strichkodierung unterliegen, sollen ausschließlich vom Gesetz reglementiert sein.

In der Entscheidung vom 7. April 2009 ¹ 04-Ï/09 hat das Verfassungsgericht die angefochtenen Normen für nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika erklärt. Ausserdem hat das Verfassungsgericht darauf hingewiesen, dass die Pässe der Staatsbürger der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, die in ihrem Besitz und Nutzung sind und den Strich-Kode enthalten, bleiben rechtskräftig.  Die Organe der inneren Angelegenheiten verpflichtet sind, die Ausstellung den Staatsbürgern der Pässe, die die Strichkodierung der Informationen über ihre Inhaber enthalten, auszusetzen, bis zur Annahme vom Obersten Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika des entsprechenden Gesetzgebungsaktes.

Der Oberste Rat hat beim Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Anfrage betrefflich der Prüfung der Verfasungsmässigkeit des Erlasses des Präsidenten vom 5. August 2004 ¹ 405 „Über den bevollmächtigten Vertreter des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika für die Eisenbahn der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“ eingereicht. Nach Meinung des Antragstellers, ist die gleichzeitige Bekleidung mehrerer Ämter in der Verfassung ausdrücklich verboten, deshalb ist die gleichzeitige Bekleidung des Amtes des stellvertretenden Ministers für innere Angelegenheiten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und des Amtes des bevollmächtigten Vertreters des Präsidenten für die Eisenbahn der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika unzulässig.

Das Verfassungsgericht hat nach der Behandlung der Sache festgestellt, dass dass das Amt des stellvertretenden Ministers für innere Angelegenheiten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zur Kategorie der Ämter gehört, die im Punkt 3 Artikel 74 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika angegeben sind, folglich ist der stellvertretende Minister für innere Angelegenheiten als Amtsperson des Organes der vollziehenden Macht, nicht berechtigt, andere Tätigkeit, außer wissenschaftlicher, unterrichtlicher und anderer schöpferischer Tätigkeit, auszuüben. Deshalb ist die gleichzeitige Ausübung des Amtes des stellvertretenden Ministers für innere Angelegenheiten und des Amtes des bevollmächtigten Vertreters des Präsidenten  für die Eisenbahn unzulässig. Das Verfassungsgericht erklärte in der Entscheidung vom 21. April 2009 ¹ 05-Ï/09 den angefochtenen Erlass für nicht vereinbar mit dem Punkt 3 Artikel 74 und Teil 1 Punkt 2 Artikel 72 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.

Die Erläuterung der Verfassungsnormen ist eine der Hauptrichtungen der Tätigkeit des Verfassungsgerichtes. Gerade die Erläuterung trägt zur einheitlichen Wahrnehmung der Verfassungsnormen von allen Rechtssubjekten bei, was zur effizienten Durchführung der Verfassungsprinzipien führt.

Das Verfassunggericht hat die Anfrage des Obersten Rats behandelt über die Erläuterung von Teil 1 Punkt 5 Artikel 63 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika im Teile der Bestimmung der Begriffe „die Fragen der Finanzen“, „der Gegenstand des Gesetzes“ sowie das Verhältnis der Verfassungsregelung „jedes Gesetz, mit Ausnahme der finanziellen, welches Änderungen oder Ergänzungen einbringt oder die geltende Gesetzgebung revidiert, reglementiert nur einen Gegenstand“ mit der Regelung „die Finanzgesetze reglementieren nur die Fragen der Finanzen“ in Bezug auf den Gesetzgebungsakt zum Budget.

In der Entscheidung vom 23. September 2008 ¹ 06-Ï/08 hat das Verfassungsgericht darauf hingewiesen, dass die Verfassungsregelung „der Gegenstand des Gesetzes“ als qualitativ gleichartige Art (Gruppe) der öffentlichen Beziehungen zu verstehen ist, welche objektiv eine spezifische rechtliche Reglementierung erfordert. Ausserdem hat das Verfassungsgericht erläutert, dass das Verständnis des echten Sinnes des Begriffes „die Fragen der Finanzen“ ist, nach Meinung des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, nur durch die Analyse des Verhältnisses der Verfassungsregelung „jedes Gesetz, mit Ausnahme der finanziellen, welches Änderungen oder Ergänzungen einbringt oder die geltende Gesetzgebung revidiert, reglementiert nur einen Gegenstand“ mit der Regelung „die Finanzgesetze reglementieren nur die Fragen der Finanzen“ möglich. Jedes Gesetz kann nur einen Gegenstand regulieren. Ausnahme sind die Finanzgesetze, die die Änderungen oder Ergänzungen vornehmen, und die Gesetze, die die geltende Gesetzgebung revidieren. In Bezug auf die Finanzgesetze enthält die angegebene Norm die Präzisierung: „die Finanzgesetze reglementieren nur die Fragen der Finanzen“.Daher können die Finanzgesetze Änderungen und Ergänzungen zu verschiedenen Gesetzgebungsakten vornehmen und gleichzeitig einige Gegenstände, aber nur im Teile „der Fragen der Finanzen“ regulieren. Die Verfassungsregelung „die Fragen der Finanzen“die ökonomischen Beziehungen mit dem Zweck der Bildung, Verteilung und Nutzung der Fonds der Geldmittel des Staates meint.

3. Laut den Normen der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und des Verfassungsgesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» sind Beschlüsse des Verfassungsgerichtes endgültig, unanfechtbar, sowie fordern keine Bewilligung von irgendwelchen anderen Organen - sie sind allgemeinverbindlich auf dem ganzen Territorium der Republik.

Aus der Untersuchung, Analyse und Auswertung der Praxis der Vollziehung der Beschlüsse des Verfassungsgerichtes kann man erschließen, dass wie früher, eines der Hauptprobleme der Verfassungsrechtspflege ist das Problem der nicht operativen Reagierung der Rechtsanwendungs- und rechtsschöpferischen Organe auf die Notwendigkeit der Vollziehung der Beschlüsse des Verfassungsgerichtes. Die unverzügliche Beseitigung der rechtlichen Lücken, die bei der Erklärung der normativen Akte oder deren Teile verfassungswidrig geschaffen werden, soll zur Vervollkommnung und Entwicklung des ganzen Rechtssystems des Staates beitragen. Die mangelhafte Schnelligkeit bei der Vollziehung der Beschlüsse des Organes der Verfassungsjustiz wirkt sich negativ auf die Ausübung der Verfassungsrechte und Freiheiten der Staatsbürger, der Tätigkeit der Organe der staatlichen Macht und Verwaltung, der Organe der lokalen Selbstverwaltung aus, sowie verursacht Senkung der Effektivität der Verfassungspflege im ganzen. Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika meint, dass die termingemäße und genaue Vollziehung der Beschlüsse des Organes der Verfassungskontrolle ein Merkmal der Beziehung der Organe der staatlichen Macht und der Amtpersonen zu den Bestimmungen des Hauptgesetzes des Staates ist. Die Organe der staatlichen Macht sollen die Richtigkeit und Begründetheit der  Beschlüsse des Verfassungsgerichtes nicht bezweifeln, aber mittels der gut organisierten Wechselwirkung und der konstruktiven Zusammenarbeit alle notwendigen Maßnahmen für die unverzügliche und volle Vollziehung der Beschlüsse des Organes der Verfassungskontrolle treffen.

In der Entscheidung vom 18. November 2008 ¹ 09-Ï/08 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit von Teil 5 Artikel 306  Strafprozessordnung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zur Klage Bürgers Kozlovskij A.A. die Bestimmung der angefochtenen Norm, die den Verurteilten  außerstand setzt, das Urteil des Obersten Gerichtes anzufechten und  im Wege der Kassation revidieren zu lassen, hat das Verfassungsgericht fur verfassungswidrig erklärt und hat den Obersten Rat verpflichtet, zur Strafprozessgesetzgebung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Änderungen und Ergänzungen, die auf die Regelung der Prozedur der Anfechtung und Revision im Wege der Kassation der Urteile des Obersten Gerichtes gerichtet sind, vorzunehmen. Doch zur Zeit sind die entsprechenden Änderungen vom Obersten Rat nicht vorgenommen. In der Entscheidung wurde es auch darauf hingewiesen, dass, so lange bis die Änderungen zur Strafprozessgesetzgebung vorgenommen werden, die Gerichte das Recht auf Anfechtung der Urteile des Obersten Gerichtes unter Berücksichtigung der vom Verfassungsgericht ausgesprochenen  rechtlichen Position gewährleisten sollen. Zur Durchführung der gegebenen Entscheidung wurde die Sache des Bürgers Kozlovskij zu seiner Kassationsklage und der Beschwerde des Anwaltes Serdtsevich E.W. im Wege der Kassation vom Obersten Gericht revidiert, doch wurde das Urteil vom 5. April 2006 über Kozlovskij A.A. ohne Veränderung gelassen.

In der Entscheidung vom 10. Februar 2009 ¹ 02-Ï/09 betrefflich der Prüfung der Verfassungsmässigkeit der Regelung des Teiles 3 Punkt 3 Artikel 11 des Gesetzes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Über die Ordnung der Überprüfung bei der Ausübung der staatlichen Kontrolle (Überwachung)“ im Teile der Ausstattung der Organe der staatlichen Kontrolle (Überwachung) mit der Befugnis, selbständig Beschlusse über das Verhängen von Strafsanktionen zu fassen, gemäss der Beschwerde der Bürger Menschikow Wjatscheslaw Gennadjevich, Menschikow Alexander Gennadjevich, Majorov Dmitrij Lvovich, Majorov Leonid Lvovich, Wrabij Viorika Sergehewna, hat das Verfassungsgericht darauf hingewiesen, dass die Sache der gegebenen Bürger einer ordnungsgemässen Revision durch die kompetenten Organe unterliegt. Doch haben die Gründer der gemeinsamen GmbH "Flagman" beim Schiedsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ein Gesuch um die Revision der Sache in der vom Gesetz bestimmten Ordnung nicht eingereicht. Außerdem nach Angaben vom Ministerium der Finanzen der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika durch die Entscheidung der amtlichen Kommission des Ministeriums der Finanzen für Behandlung der Fragen des Erweises der Steuerbegünstigung, der Straf- und Finanzsanktionen ist die gemeinsamte Gmbh "Flagman" von der Bezahlung der Straf- und Finanzsanktionen, die von der Steuerinspektion der Stadt Bendery angerechnet sind, befreit. In der Entscheidung des Gerichtes der Stadt Bendery ¹ 5-120 vom 24. Mai 2007 wurde die Sache über die administrative Rechtsverletzung in Bezug auf den Leiter der gemeinsamen GmbH "Flagman" eingestellt. So wurden die Bürger, die beim Verfassungsgericht die Klage eingereicht hatten, zur administrativen Verantwortung nicht gezogen. In Rücksicht darauf, dass die angefochtene Norm fur nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika erklärt wurde, der Oberste Rat ist verpflichtet, die entsprechenden Änderungen zum Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zur Ordnung der Prüfungen bei der Durchführung der staatlichen Kontrolle (Überwachung)» vorzunehmen. Doch hat zur Zeit der Oberste Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die ihm auferlegten Pflicht nicht erfüllt

Am 21. Oktober 2008 wurde vom Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die Entscheidung ¹ 08-Ï/08 hinsichtlich der Prüfung der Verfassungsmässigkeit  des Artikels 86 Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» angenommen, in der Teilpunkt  a)  Punkt 1  Artikel 86 fur nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika erklärt wurde. In der Berichtsperiode hat der Oberste Rat  kein Verfassungsgesetz verabschiedet, das die Änderungen oder Ergänzungen ins Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» in diesem Teil vornimmt.

In der Entscheidung vom 7. April 2009 ¹ 04-Ï/09 hat das Verfassungsgericht den Erlass des Presidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 15. August 2002 ¹ 498 «Über Schaffung des Einheitlichen (globalen) Systems der unifizierten (personifizierten) Erfassung der Daten über natürliche und juristische Personen in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika»; Teilpunkt ã) Punkt 3 des Erlasses des Presidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 21. Dezember 2007 ¹ 838 «Über Errichtung der Migrationskontrolle auf dem Territorium der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» und Beilage ¹ 1 dazu; die Verordnung des Ministeriums für Innere Angelegenheiten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 28. Oktober 2003 ¹ 319 «Über Erstellung des Computerprogramms  «Litso» ("Person")» für nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldvaskaia Respublika erklärt. In der Entscheidung wies das Verfassungsgericht darauf hin, dass die Organe der inneren Angelegenheiten der Pridnestrovskaia Moldvaskaia Respublika verpflichtet sind, die Ausstellung den Bürger der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika der Pässe, die die Strichkodierung der Informationen über ihre Inhaber enthalten, auszusetzen, sowie den Prozess der Eintragung des Strich-Kodes in die früher ausgestellten Pässe anzuhalten, bis zur Annahme vom Obersten Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika des Gesetzgebungsaktes, der den Begriff des Strich-Kodes und die Liste der Daten, die der Strichkodierung unterliegen. Die Pässe der Bürger der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, die in ihrem Besitz und Nutzung sind und den Strich-Kode enthalten, bleiben rechtskräftig. Doch sind die Bürger, die diese Pässe haben und diese gegen die Pässe umzutauschen wünschen, die keine Strichkodierung der Information enthalten, berechtigt kostenfrei diese Pässe in den zuständigen Organen der inneren Angelegenheiten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika umtauschen lassen. Keine Information über die Ausführung der Entscheidung vom 7. April 2009 ¹ 04-Ï/09 wurde dem Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zur Verfügung gestellt.

In der betrachteten Periode wurden einige Entscheidungen des Verfassungsgerichtes vollzogen, die früher gefällt worden waren.

In der Entscheidung vom 13. Februar 2007 ¹ 01-Ï/07 betrefflich der Prüfung der Verfassungsmäßigkeit von Punkt 3 Artikel 4, Teilpunkt 5) Artikel 76 Schiedsrichterliches Prozessualgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, Teil 2 Artikel 461 Zollgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika nach der Beschwerde des Bürgers Golubenko Semjon Vladimirovich hatte das Verfassungsgericht diese gesetzliche Bestimmung fur nicht vereinbar mit der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika im Teile, der die Notwendigkeit des vorhergehenden Ansuchens mit einer Beschwerde an das Staatliche Zollkomitee der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vor dem an das Schiedsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika festlegt, erklärt. In Ausführung der angegebenen Entscheidung des Verfassungsgerichtes hat der Oberste Rat die entsprechenden Änderungen zum Zollgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika (das Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zu Abänderungen ins Zollgesetzbuch der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» vom 3. Oktober 2008 ¹ 567.ÇÈ-IV) vorgenommen.

Zwecks der Ausführung der Entscheidung vom Verfassungsgericht vom 15. Januar 2008  ¹ 01-Ï/08  betrefflich der Prüfung der Verfassungsmässigkeit der Gesetze der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 7. März 2007: Nr. 188.ÇÈÄ-IV „Zu Änderungen und  Ergänzungen zum Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zu Organen der lokalen Macht, lokalen Selbstverwaltung und staatlichen Verwaltung in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“, Nr. 189.ÇÈÄ-IV „Zu Änderungen und Ergänzungen zum Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Haushaltssystem in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“, Nr. 190.ÇÄ-IV „Zur Eintragung der Ergänzung zum Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika „Zum Haushaltsklassifikation der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika“; der Verfassungsmässigkeit der Verordnung des Obersten Rats der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 4. Dezember 2006 ¹ 527 „Zur Bewilligung der Standardregelung „Zum Fonds der Aufträge der Wähler“ hat der Oberste Rat der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika das Gesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 3. Oktober 2008 ¹ 561-Ç-IV “Zu Aufträgen der Wähler“ angenommen.

In der Berichtsperiode wurde vom Verfassungsgericht die Verfassungsmäßigkeit der Rechtsakte  geprüft, die zum Zeitpunkt der Behandlung der Sache von den Organen aufgehoben worden waren, die diese erlassen hatten. Gemäß Teil 2 Artikel 50 Verfassungsgesetz der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika «Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» ist die volle oder Teilaufhebung des Aktes, dessen Verfassungsmäßigkeit  zum Anfang oder im Laufe der Behandlung der Sache angefochten wird, kein Grund für die Verfahrenseinstellung. So sind die  Beschlüsse des Verfassungsgerichtes über die Verfassungsmäßigkeit der Rechtsakte, die außer Rechtskraft getreten sind, unvollstreckbar. 

4. In den sieben Jahre seiner Tätigkeit hat das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die rechtlichen Stellungnahmen betrefflich der Hauptfragen abgegeben, die der Anwendung bei der Verfassungsrechtspflege unterliegen.

Die rechtlichen Stellungnahmen des Verfassungsgerichtes stellen die Systeme der Schlussfolgerungen und Argumente dar, die bei der gerichtlichen Behandung der konkreten Sachen abgegeben sind. Die rechtlichen Stellungnahmen abgebend, das Verfassungsgericht nicht nur interpretiert einzige Rechtsnormen, aber bildet die verfassungsrechtliche Doktrin, stellt den richtigen Sinn der Verfassungsnormen fest, die für alle staatlichen Organe und andere Subjekte der Verfassungsrechtsverhältnisse obligatorisch sind.

Die rechtlichen Stellungnahmen, die konsequent und einheitlich vom Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika abgegeben sind, kann man auf die rechtlichen Stellungnahmen des materiellen und prozessualen Charakters angenommen teilen.

Die rechtlichen Stellungnahmen des prozessualen Charakters sind aufgrund der Interpretation der Normen der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika abgegeben, die der Tätigkeit des Verfassungsgerichtes betreffen, und der Normen des Verfassungsgesetzes «Zum Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» und betreffen ausschließlich die Prozedur des Verfassungsgerichtsverfahren. Derartige rechtlichen Stellungnahmen betreffen die Fragen des Kompetenzbereiches des Verfassungsgerichtes, des Kreises der Subjekte der Anrufung, der Kriterien der Zulässigkeit der Ersuchen, der Anlässe und Gründe der Verhandlung, der Folgen der Verweigerung der Annahme zur Entscheidung der Ansuchen, der Erläuterung der Beschlüsse des Verfassungsgerichtes und andere Fragen.

Die rechtlichen Stellungnahmen des materiellen Charakters wurden vom Verfassungsgericht hinsichtlich des Verfassungsstatus der Persönlichkeit und der Organisation der staatlichen Macht abgegeben.

Die unzweifelhafte Bedeutsamkeit und die außerordentliche Bedeutung haben die rechtlichen Stellungnahmen des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika auf dem Gebiet des Schutzes der Rechte und Freiheiten des Menschen und Bürgers.

Unter den grundlegenden rechtlichen Stellungnahmen hinsichtlich des Verfassungsstatus der Persönlichkeit sind die rechtlichen Stellungnahmen, die vom Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika betrefflich des Schutzes des Rechtes des Privateigentums abgegeben sind. Die Ausübung des gegebenen Rechtes legt die materielle Grundlage für die Lösung der ökonomischen und sozialen Probleme sowohl des jeden konkreten Staatsbürgers, als auch  der Gesellschaft im ganzen.

In der Entscheidung des Verfassungsgerichtes vom 6. April 2004 ¹ 03-Ï/04 zur Klage Bürgers Davydov A.A. war die rechtliche Position zum ersten Mal abgefasst, die in vielen Beschlüssen des Verfassungsgerichtes entwickelt und ergänzt worden ist. Sich nach Artikel 37 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika richtend, der festlegt, dass niemand das Eigentum anders als durch Rechtsspruch entzogen sein kann, ist das Verfassungsgericht zum Schluss gekommen, dass die administrativen Organe mit Strafen in Form von der Geldstrafe und der Beschlagnahme die Bürger und Rechtspersonen nicht belegen können. Nur die Gerichte, die laut der Verfassung mit den Befugnissen fur Justizpflege erteilt sind, können sowohl die Tatsache der Rechtsverletzung, als auch die Schuldstufe der Rechtsbrecher feststellen. Dabei laut der rechtlichen Position des Verfassungsgerichtes ist die Auferlegung der Verwaltungsstrafe in Form von der Geldstrafe von nicht Gerichtsorganen möglich im Falle des Schuldbekenntnises vom Verletzer und seines Einverständnisses, die Strafe ordnungsgemäß freiwillig zu bezahlen. Die Auferlegung der Verwaltungsstrafe in Form von der Konfiskation ist möglich ausschließlich im Prozeßwege. 

Die besondere soziale Bedeutung haben die rechtlichen Positionen des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der Sphäre der Wohnungsrechtsverhältnisse. Zum ersten Mal waren sie in der Entscheidung des Verfassungsgerichtes vom 22. März 2005 ¹ 02-Ï/05 zur Klage Bürgers Grigorenko W.P. ausgesprochen worden. Laut Teil 1 Artikel 42 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika hat jeder Staatsbürger der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika das Recht auf Wohnung, und kann niemand es willkürlich entzogen sein. Die Beeinträchtigung der  in der Verfassung festgelegten und gewährleisteten Rechte, bedürft der besonderen Verfassungsbegründung. Also können keine Fristen der zeitweiligen Abwesenheit des Bürgers der Grund für den Entzug seines Rechtes auf Benutzung des Wohnraumes sein. Außerdem ruft Artikel 25 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika fur jeder das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der Republik, Abzugsfreiheit und ungehinderte Heimkehr aus, das auch nicht von irgendwelchen Fristen beschränkt ist.

2008 hat die Zahl der Ersuchen der Bürger um Schutz des Verfassungsrechtes auf Wohnung im Kontext der Eigentumssicherung und Schutz wesentlich zugenommen. Bei der Betrachtung der gegebenen Ersuchen wurde vom Verfassungsgericht die rechtliche Position abgefasst, laut der der Rechtsschutz einzelner Rechte und Freiheiten die Verletzung oder die unbegründete Beeinträchtigung der anderen  zur Folge nicht haben kann. Die Anerkennung der Priorität der Rechte des Besitzers des Wohnraumes oder des Rechtes auf Benutzung des Wohnraumes der ehemaligen Familienangehörigen, sowie der Familienangehörigen des vorigen Besitzers der Wohnung hängt von der richtigen Feststellung und Forschung aller tatsächlichen Umstände des konkreten Streites ab, was ein Kompetenzbereich der Gerichte der allgemeinen Jurisdiktion ist. Außerdem ist die gegenwärtige Situation  ein Indikator des existierenden Problems im betrachteten Spektrum der Rechtsverhältnisse und, folglich, fordert die aufmerksame Beachtung des Gesetzgebers.

Unter den Umständen des Aufbaus des Rechtsstaates haben die besondere Wichtigkeit die rechtlichen Positionen des Verfassungsgerichtes hinsichtlich des Rechtes auf den gerichtlichen Schutz und die gerechte Gerichtsverhandlung, die  ihren Niederschlag in einer Reihe von den Entscheidungen gefunden haben.

In der Entscheidung vom 27. September 2005 ¹ 05.Ï/05 zur Klage Bürgers Chekhovskoi O. Å., sowie in einer Reihe von anderen hat das Verfassungsgericht die folgende rechtliche Position ausgesprochen: die von der Gesetzgebung vorgesehene amtliche Ordnung der Anfechtung der Handlungen der Amtspersonen des übergeordnetesn Organes kann kein Hindernis für die Anrufung des Gerichts vom Bürger sein. Die unmittelbare Anrufung des Gerichts ist ein Verfassungsrecht jeder, da die Funktion des Schutzes der Rechte und Freiheiten der Bürger, der Behandlung der Klagen über die widerrechtlichen Beschlüsse und Handlungen der staatlichen Organe, Amtspersonen und öffentlichen Vereinigungen gemäß Artikel 46 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zum Kompetenzbereich der gerichtlichen Organe gehört und laut des Gewaltenteilungsprinzips ein Prärogativ des gerichtlichen Zweigs der Macht ist.

Laut der rechtlichen Position des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, die in der Entscheidung vom 8. November 2005 ¹ 07-Ï/05 zur Klage Bürgers Kijko W. W. geäußert war, soll das Gesetz, das die Gerichtsbarkeit und die Ausnahme jeder Zivilsache aus dem Bezirks- (Stadt-) Gericht und die Eröffnung dieser durch das Oberste Gericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika als erster Instanz bestimmt, die konkreten Gründe und eine bestimmte Prozedur solcher Ausnahme zur Vermeidung willkürlicher Handlungen der Amtspersonen festlegen. Außerdem soll die Entscheidung über die Ausnahme solcher Art in Form vom Gerichtsakt ausgefertigt sein, und dem Staatsbürger kraft der Forderungen von Artikel 46 der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ist das Recht auf dessen Anfechtung gewährt.

In der Entscheidung vom 18. November 2008 ¹ 09-Ï/08 zur Klage Bürgers Kozlovskij A.A. ist das Verfassungsgericht zum Schluss gekommen, dass die Normen des Gesetzes, die die Möglichkeit der Revision im Wege der Kassation der Gesetzlichkeit und der Begründetheit des Rechtsspruchs durch noch eine Gerichtsinstanz zwecks der Berichtigung des möglichen Justizirrtums beim Ausspruch eines Urteils ausschließt, behindern die volle Ausübung des Rechtes auf den gerichtlichen Schutz und die gerechte Gerichtsverhandlung. Den Interessenten soll gesetzgebend die unbestrittene Möglichkeit gewährt werden, um die Berichtigung des begangenen Justizirrtums ersuchen, und für diese Ziele soll die Verfahrensordnung der Prüfung der Gesetzlichkeit und der Begründetheit jedes Beschlusses, der von dieser oder jener Gerichtsinstanz gefasst ist, bestimmt sein.

Zu den rechtlichen Positionen in der Sphäre der Wahrung des Verfassungsrechtes auf den gerichtlichen Schutz kann man die oben angeführte Position bezüglich der Unzulässigkeit des Entzugs des Eigentumsrechtes durch die nicht Gerichtsorganen der Macht zählen, da die Auferlegung der Verwaltungsstrafe in Form von der Geldstrafe und der Beschlagnahme nur durch Gericht eine unmittelbare gerichtliche Garantie des Eigentumsschutzes ist.  

Außer den betrachteten rechtlichen Positionen über den Verfassungsstatus der Person, die besondere soziale Bedeutung und gesellschaftliche Resonanz haben, wurden vom Verfassungsgericht auch andere wichtige rechtliche Positionen ausgearbeitet, einschließlich: das Recht jeder auf freie Wahl der Tätigkeit korrespondiert mit der Pflicht des Staates, die gewählte Tätigkeit zu gewähren, nicht, da eine Pflicht des Staates nur die Bildung solches Systems der professionellen Orientierung und Förderung der Beschäftigung der Bevölkerung ist, die zur Ausübung von den Bürgern ihres Rechtes auf freie Verfügung uber ihre Arbeitsfähigkeiten beitragen würde; die Versorgungsberechtigung jedes Bürgers auferlegt dem Staat die Pflicht, alle dafür notwendige Bedingungen zu schaffen, und kann durch irgendwelchen Gesetzgebungsakt nicht entzogen oder beeinträchtigt sein; das Recht auf Unternehmertätigkeit sieht das Recht jeder auf freie Nutzung der Fähigkeiten und des Eigentums für unternehmerische und andere nicht vom Gesetz verbotene ökonomische Tätigkeit vor; die Verfassungspflicht jeder, die Steuern zu zahlen, berechtigt die Steuerorgane zur Einziehung durch Abbuchung von ausständigen Steuern und anderen Mußleistungen, die von der Gesetzgebung vorgesehen sind.

So trägt das Verfassungsgericht durch seine Beschlüsse und die in denen enthaltenen rechtlichen Positionen, die auf den Schutz der Rechte und Freiheiten der Bürger gerichtet sind, zur kontinuierlichen Entwicklung der sozialen Gesetzgebung in der Richtung der Harmonisierung der Interessen der Staatsbürger und der Interessen des Staates bei.

Eine der grundlegenden rechtlichen Positionen über die Organisation der staatlichen Macht ist die rechtliche Position uber das Gewaltenteilungsprinzip. Das  Gewaltenteilungsprinzip hat die besondere Bedeutung, da die Konzentration der Macht in der Hand eines Zweigs der Macht unzulässig ist. Das Nichtvorhandensein der Gewaltenteilung, sowie das Nichtvorhandensein des Mechanismus ihrer gegenseitigen Eindämmung einander, unumgänglich führt zur Konzentration der Macht in der Hand einer Person, des staatlichen Organes oder der kleinen Gruppe der Menschen, sowie zum Machtmissbrauch und zur Willkür. Die strikte Teilung und die gegenseitige Eindämmung  der Gewalten nicht nur die reale Garantie der Rechte und Freiheiten der Bürger  gewährt, sondern auch deren Schutz vor der staatlichen Willkür und Gesetzlosigkeit. Man muss solche Wechselbeziehungen zwischen den Zweigen der Macht herstellen, damit sie selbständig, die staatlichen Aufgaben jeder durch seine rechtlichen Mittel erfüllend, gleichzeitig einander aufwiegen konnten, die Möglichkeit der gegenseitigen Usurpierung der Vollmachten verhindernd. Die Anwendung des Gewaltenteilungsprinzips keineswegs der Zersplitterung und der Abschwächung der Macht nicht äquivalent, aber hingegen soll, der Zusammenarbeit und Kooperation aller ihrer Zweige dienen. Nur solche starke Macht kann den Interessen des Menschen und der Gesellschaft dienen, worin die höchste Prädestination des Staates liegt.

Zum erstenmal hat das Verfassungsgericht die rechtlichen Positionen über die Gewaltenteilung in der Entscheidung vom 3. Juni 2003 ¹ 02.Ï/03 hinsichtlich der Erläuterung von Artikel 6 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in Zusammenhang mit der Anfrage des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika abgefasst. Die vorliegende rechtliche Position hat die weitere Entwicklung in den meisten Entscheidungen des Verfassungsgerichtes, die die Fragen der Organisation der staatlichen Macht betreffen. Diese besteht darin, dass das Gewaltenteilungsprinzip eine fundamentale Grundlage des Aufbaus des demokratischen Rechtsstaates und die Grundlage der Verfassungsordnung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ist. Das angegebene Prinzip spielt eine führende Rolle im Verfassungskonstruieren der Machtstrukturen, in der Aufteilung von Funktionen und Kompetenzen zwischen ihnen. Also ist die Einmischung der Organe der staatlichen Macht in den Kompetenzbereich einander oder die Vereinigung der gesetzgebenden, vollziehenden und gerichtlichen Funktionen unzulässig. Ausgehend vom Gewaltenteilungsprinzip können die Organe der staatlichen Macht einander nicht auswechseln.

Im Rahmen des Gewaltenteilungsprinzips ist die rechtliche Position des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika von Interesse, die den Rechtsstatus der Staatsanwaltschaft im System der Organe der staatlichen Macht betrifft und ihren Niederschlag in der Entscheidung vom 3. Juni 2003 ¹ 02-Ï/03 und in der Entscheidung vom 27. April 2005 ¹ den 03-Ï/05 gefunden hat. Laut der vorliegenden rechtlichen Position ist die Ausstattung der Staatsanwaltschaft der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, die kein Organ der staatlichen Macht und der Verwaltung ist, und zu keinem Zweig der Macht laut der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gehört, mit den Funktionen und den Vollmachten der Organe der gesetzgebenden, vollziehenden oder gerichtlichen Macht unzulässig.

Das  Gewaltenteilungsprinzip gilt fur alle Sphären der staatlichen Macht. Einer der Hauptspekte der Durchführung des  Gewaltenteilungsprinzips ist die Sphäre der Staatsfinanzen.

So weist die rechtliche Position des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, ausgesprochen in der Entscheidung vom 1. Juli 2003 ¹ 03-Ï/03, direkt darauf hin, dass die Aufteilung der Vollmachten im Haushaltsvollstreckungsverfahren auf dem Prinzip der Abgrenzung des Kompetenzbereiches zwischen den Organen der gesetzgebenden und vollziehenden Macht gegründet ist. Entsprechend diesem Prinzip gehört die Budgetaufstellung und die Budgetvollzug zu den Funktionen der Organe der vollziehenden Macht, und die Prüfung, Bewilligung und Überwachung des Haushaltsplanes - zu den Funktionen der Organe der gesetzgebenden Macht. Die vorliegende Position hat die Entwicklung, einschließlich in der Entscheidung vom 20. November 2007 ¹ 10.Ï/07 bekommen, wo die Begriffe «Ordnung der Verausgabung» und «Grenzen der Verausgabung» der Staatsfinanzen durch die staatlichen Organen im Rahmen des Gewaltenteilungsprinzips auch festgelegt waren.

Die Entscheidung vom 18. Januar 2005 ¹ 01-Ï/05 hat noch zwei rechtliche Positionen des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika betrefflich der staatlichen Finanzen bezeichnet. Laut der ersten wird die Tätigkeit der vollziehenden Organe der staatlichen Macht nur aus dem Staatsbudget finanziert, weil das Staatsbudget ein wesentliches Glied des Finanzsystemes, der Hauptfinanzplan des Staates ist, und nur vom Haushaltsgesetz reguliert wird. Laut der zweiten sind die Mittel, die bei den vollziehenden Organen der staatlichen Macht von den entgeltlichen Dienstleistungen bei der Ausführung der staatlichen Funktionen eingehen, nichtsteuerliche Zahlungen, gehören zu den Staatseinkommen  und sollen,  sowie die Staatskosten, ins Staatsbudget inkludiert werden entsprechend den Forderungen von Punkt 1 Artikel 97 Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika.

In der Entscheidung vom 12. September 2006 ¹ 12-Ï/06 sind auch die rechtlichen Positionen abgefasst hinsichtlich der obligatorisch notwendigen Bewilligung des Präsidenten zur Annahme der Akte, die die Heraufsetzung der Haushaltsausgaben oder die Senkung der Haushaltseinnahmen verursachen, sowie der Vereinbarung mit dem Präsidenten der Entwürfe der Akte, die Veränderungen im System der vom Gesetz zu Staatshaushalt  festgelegten Einnahmen und Ausgaben  verursachen können, und betrefflich des Rechtes und der Ordnung des Erweises der Steuervergünstigungen und anderer finanziellen Begünstigungen den Wirtschaftssubjekten.

Außerdem in den 7 Jahren seiner Tätigkeit hat das Verfassungsgericht die rechtlichen Stellungnahmen über die Organisation der staatlichen Macht abgegeben, hinsichtlich: der Unvereinbarkeit der Ausübung der Befugnisse des Abgeordneten des örtlichen Rats und der Tätigkeit des Mitarbeiters der Staatsverwaltung; der Erteilung der staatlichen Institutionen, die aus dem Staatsbudget finanziert werden, der Befugnisse für Ausübung der Verwaltungsfunktionen des Staates; des Rechtsstatus der Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) und des Chefs der Verwaltung des Dorfes (der Siedlung) - des Abgeordneten des Bezirksrates der Volksabgeordneten im Gewaltenteilungssystem; der Begriffe «die allgemeinanerkannten Prinzipien und Normen des Völkerrechtes» und «der Bestandteil des Rechtssystems», des Verhältnisses der Normen der innerstaatlichen Gesetzgebung mit den Normen des Völkerrechtes, die in den allgemeinanerkannten Prinzipien und Normen des Völkerrechtes und den internationalen Verträge der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika enthalten sind, und der Einführung ins innerstaatliche Recht der allgemeinanerkannten Prinzipien und Normen des Völkerrechtes und der internationalen Verträge der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, sowie andere Fragen.

Es muß darauf hingewiesen werden, daß die Rechtspositionen  über die kompliziertesten, oft mehrdeutigen Fragen ausgesprochen werden, die im Staat existieren und die Verfassungserledigung und Regulierung fordern. Das Verfassungsgericht durch seine Positionen korrigiert die Rechtsanwendungstätigkeit, schafft die Orientierungspunkte für die Normsetzungs- und Gesetzgebungstätigkeit, die Verfassungsstandards bildend, und die neuen Aufgaben für die  Mitentscheidung von den Organen aller Zweige der Macht bestimmend.

5. Der Zustand der Rechtskultur in der Gesellschaft ist eines der Merkmale des hohen Niveaus des Rechtssystems des Staates. Unter allen politischen, ökonomischen und kulturellen Aspekten, die für den Aufbau des demokratischen Rechtsstaats notwendig sind, spielt die Erhöhung des rechtlichen Bewusstseins und der Rechtskultur der Bevölkerung die besondere Rolle. Heute wird einer der Hauptgründe der Verstöße gegen die Menschenrechte und Freiheiten die rechtliche Unkenntnis, die bürgerliche Unreife und die Rechtsunfähigkeit der Bürger selbst.

Zwecks der Förderung dem Prozess der Erhöhung der Rechtskultur der Bevölkerung, der Unterrichtung der Staatsbürger über ihre legitimen Rechte, Freiheiten und Weisen ihres Schutzes, sowie der Aktivierung der Rolle der Massenmedien als Vermittler zwischen der gerichtlichen Macht und der Gesellschaft hat das Verfassungsgericht bereits in Juni 2008  im Ministerium der Informationen und Telekommunikation der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die periodischen informativen publizistischen Massenmedien - die Fernsehsendung «Ihr Recht» gegründet und registriert. Doch kann während des Jahres das Verfassungsgericht die Idee der Ausgabe der angegebenen Fernsehsendung nicht in die Tat umsetzen. Mehr als 15 Sendungen zur Zeit vorbereitet sind, alle notwendige organisatorische Vorbereitungsmassnahmen verfügt wurden. Gemäß Punkt 2 der Verordnung des Präsidenten der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika vom 10. Februar 2009 ¹ 134ðï «Über die Beleuchtung der Tätigkeit der Organe der gerichtlichen Macht in den audiovisuellen Massenmedien» dem Ministerium der Informationen und Telekommunikation der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika wurde der Auftrag gegeben, zusammen mit dem Verfassungsgericht die Konzeption auszuarbeiten und die Fernsehsendung «Ihr Recht» auf dem Fernsehkanal GU «Das Fernsehen der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika» zu bewilligen. Seinerseits sagt das Ministerium der Informationen und Telekommunikation, auf den Mangel an technischen und personellen Möglichkeiten Bezug nehmend, dem Verfassungsgericht ab, zur Ausgabe der Sendung "Ihr Recht" beizutragen.

Angesichts des expandierenden informationskommunikativen Raumes strebt das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in den Druck- und elektronischen Ausgaben, Video- und Radioreportagen den Lauf dessen praktischen und wissenschaftlichen Tätigkeit breit zu beleuchten, das Wesen der gefassten Beschlüsse, seine rechtlichen Positionen zu erläutern. Es trägt nicht nur der Öffentlichkeit der Verfassungskontrolle, sondern auch der juristischen Aufklärung der Gesellschaft, der Verstärkung des Rechtsbewusstseins, der rechtlichen Kultur und der Gesetzlichkeit bei.

Im Jahre 2008 hat das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die informationsanalytische Ausgabe «Ausgaben, Forschungen, Errungenschaften» veröffentlicht, die die Informationen über alle Druckausgaben des Verfassungsgerichtes im Laufe seiner Tätigkeit enthält, die wissenschaftlich-praktischen Forschungen der Richter und Mitarbeiter des Verfassungsgerichtes, die in den Druckausgaben Russlands, der Ukraine,  Pridnestrovies  in der Periode von 2002 bis 2008 veröffentlicht sind. Die Ausgabe inkludiert die kurze Beschreibung der Bücher, Prospekte, Faltblätter, Broschüren und die zahlreichen Fotografien, was erlaubt, die volle Vorstellung über  die verlegerisch, Informations-, aufklärerisch und wissenschaftlich-praktische Tätigkeit des Verfassungsgerichtes und das Kreativitätspotential seiner Richter und Mitarbeiter zu bekommen.

In der Berichtsperiode hat das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die aktive Arbeit für Aufnahme und Entwicklung der professionellen Zusammenarbeit mit den Organen der Verfassungskontrolle anderer Staaten fortgesetzt. Die Wichtigkeit und Notwendigkeit der internationalen professionellen Zusammenarbeit anerkennend, die zum gegenseitigen Verständnis, professionellen Dialog, zu der Einheit und Annäherung  beiträgt, hat das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die historische Dokumentarausgabe «Internationaler Verkehr durch die gegenseitige Achtung, Gleichberechtigung und Partnerschaft» veröffentlicht. Im Buch werden die Hauptetappen der Tätigkeit des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika in der Annahme, Festigung und Entwicklung der internationalen professionellen Beziehungen dagelegt, sind die Texte der Verträge über die Zusammenarbeit, die zwischen den Organen der Verfassungskontrolle unserer Republik und der einzelnen Subjekte der Russischen Föderation abgeschlossen sind, die Beschreibung der Ordnung der Organisation und Tätigkeit der Verfassungsgerichte-Teilnehmer der Abkommen,  die kurzen Informationen über die historische, geographische und geopolitische Lage der entsprechenden Republiken enthalten. Diese Ausgabe ist ein hervorragendes Beispiel der internationalen Zusammenarbeit als Weise des Eintrittes in die globale juristische Gesellschaft als gleichberechtigter Partner, der ausschließlichen Möglichkeit für die Untersuchung und Analyse des Weltniveaus der verfassungsrechtlichen Wissenschaft und Praxis, des Austausches von der Erfahrung, der gemeinsamen Lösung der komplizierten rechtlichen Probleme.

Mit Rücksicht darauf, dass die Unterschiede im Verständnis und Anwendung der Beschlüsse des Organes der Verfassungskontrolle die schweren Verletzungen der Einheitlichkeit der Rechtsanwendungstätigkeit verursachen, legt das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika gesteigerten Wert auf das Studium, Analyse und Auswertung der Gerichtspraxis. So wurde 2009 vom Verfassungsgericht die Sammlung «Übersicht der Beschlüsse» vorbereitet und veröffentlicht, in der in der verkürzten Variante in der für die Wahrnehmung verständlichen Form die Entscheidungen des Verfassungsgerichtes der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika im Laufe dessen Tätigkeit von 2002 bis 2008 veröffentlicht wurden. Das Studium und die Analyse der Gerichtspraxis des Organes der Verfassungskontrolle trägt nicht nur zu der Feststellung der Mängel der Rechtsanwendung, der Beseitigung der Ursachen deren Entstehens, sondern auch zu der richtigen Rechtsorientierung der Rechtsanwendungsorgane bei.

Die Rolle und Bedeutung des Konstitutionalismus als normative Grundlage der globalen demokratischen Rechtsordnung anerkennend, hat das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika die internationale wissenschaftlich-praktische Zeitschrift «Moderner Konstitutionalismus» am 25. April 2006 gegründet. In den drei Jahren deren Existenz ist die Zeitschrift eine maßgebliche periodische Rechtsausgabe nicht nur in der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, sondern auch in den Ländern nahen und fernen Auslands geworden. Die Sphäre der wissenschaftlichen Informationszusammenarbeit und Wechselwirkung auf dem Gebiet der verfassungsrechtlichen Wissenschaft erweiternd, findet die Zeitschrift «Moderner Konstitutionalismus» allmählich die weltweite Anerkennung und wird ein Teil des Rechtsbewusstseins der internationalen juristischen Öffentlichkeit. Auf den Seiten der Zeitschrift untersuchen die Verfassungsrechtswissenschaftler, Vorsitzenden und Richter der Verfassungsgerichte (Gerichtshöfe), bekannten Politikwissenschaftler, Anwälte die in der Welt existierenden Modelle des staatlichen Verfassungsbaues, die Weisen der praktischen Durchfühung der Prinzipien des Konstitutionalismus, der Gewaltenteilung, der Priorität der Menschenrechte und Freiheiten, die Besonderheiten der Verfassungsregulierung des staatlichen und öffentlichen Lebens in verschiedenen Ländern der Welt. Das Studium der Theorie und Praxis des modernen globalen Konstitutionalismus und der ihnen begleitenden Prozesse erlaubt den rechtsschöpferischen und Rechtsanwendungsorganen der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika zu analysieren und die Experteneinschätzung den neuen verfassungsrechtlichen Instituten, sowie der Möglichkeit ihrer Integration und der praktischen Verwirklichung im nationalen Staatsaufbau zu geben.

Das Verfassungsgericht der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika ist das höchste gerichtliche Organ für den Schutz der staatlichen Verfassungsordnung. Die Verfassungsrechtspflege ist berufen, die Souveränität unseres Staates, die grundlegenden Menschenrechte und Freiheiten, die Herrschaft der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika und ihre direkte Wirkung auf dem ganzen Territorium der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika, die Übereinstimmung der Gesetzgebungsbestimmungen und der Praxis deren Anwendung dem Hauptgesetz des Staates zu gewährleisten.

Aus der Analyse des Zustandes der Verfassungsgesetzlichkeit im Staat kann man zu erschließen, dass das Niveau des Verfassungsrechtsbewusstseins und bzw. der Gesetzlichkeit von der konstruktiven Wechselwirkung und der organisierten Arbeit aller staatlichen Strukturen direkt abhängt, des Verständnisses der fundamentalen Rolle der Verfassung, die die Grundlage deren Tätigkeit schafft. Nur das koordinierte Funktionieren der Organe der staatlichen Macht auf allen deren Niveaus, ihre Tätigkeit ausschließlich im Rahmen der Verfassung der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika  können die Stabilität und Harmonie des staatlichen und öffentlichen Lebens, die ungehinderte Wahrnehmung von den Teilnehmern der gesellschaftlichen Beziehungen der Rechte und Pflichten und deren Schutz mittels der Verfassung und des Gesetzes  gewährleisten.

Der Vorsitzende des Verfassungsgerichtes

der Pridnestrovskaia Moldavskaia Respublika                                                                                                                                             W.Grigorjew




|Entstehen und tätigkeit |Rechtsbasis |Bestand |Beschlüsse|
|Apparat |Neuheiten |Publikationen |Fotoarchiv|
|Verbindungen |Hinweise |Anfang |Suche|
|Aktualmeldungen|